Letztes Update am Mi, 20.03.2019 12:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zyklon „Idai“ - Caritas Österreich hilft und bittet um Spenden



Beira/Maputo/Harare (APA) - Caritas Österreich Auslandshilfechef Christoph Schweifer hat sich am Mittwoch von den Bildern aus dem südlichen Afrika erschüttert gezeigt: „Als Caritas Österreich können wir über unsere lokalen Partnerorganisationen Soforthilfe leisten. Die Menschen, die den Sturm überlebt haben, brauchen jetzt Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente und Notunterkünfte. Bitte helfen Sie uns helfen!“

Die Caritas Österreich stellte 50.000 Euro Soforthilfe bereit. Lokale Mitarbeiter sind bereits im Katastrophengebiet im Einsatz. In Beira, Dondo und Caia wurden aktuell bereits 1.400 Menschen mit Nahrungsmitteln und Hygiene-Artikel versorgt.

Auch die Diakonie Katastrophenhilfe stellte Soforthilfe bereit. „Die Nachrichten vom Ausmaß der Verwüstung erschüttern uns zutiefst“, sagte Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie in Österreich. Man sei mit den Partnerorganisationen an Ort und Stelle in Kontakt und dabei zu klären, wie man den Menschen helfen kann.

Nina Hechenberger, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Österreich: „Wir werden zunächst Nahrungsmittel und Trinkwasser verteilen und die Menschen mit Hygieneartikeln und Decken versorgen, damit sie die nächsten Tage überstehen.“ Außerdem müsse der Zugang zu sauberem Wasser sichergestellt werden, um zu verhindern, dass sich Krankheiten ausbreiten. Da viele Krankenhäuser im Katastrophengebiet zerstört wurden, ist die Gesundheitsversorgung ein großes Problem.

Auch Rotkreuz-Teams waren im Einsatz, um die Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern. „Nun droht der Ausbruch von Cholera, Hepatitis und anderen Krankheiten“, warnte die Sprecherin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-gesellschaften (IFRC), Caroline Haga, die an Ort und Stelle war.

„An den Einsatz von Trinkwasseraufbereitungsanlagen ist aber noch nicht zu denken, weil es derzeit weder Strom noch Treibstoff für Generatoren gibt“, sagte Walter Hajek, Leiter des Bereichs Internationale Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz. „Wir halten uns aber für eine mögliche Entsendung bereit.“ In Beira verteilten die Rotkreuz-Teams neben Nahrung, Hygiene-Kits und anderen Hilfsgütern Chlortabletten, um Wasser zu reinigen. Ein Schiff hat Hilfsgüter für 3.000 Familien aus einem Depot auf der Insel Reunion geliefert. Mitarbeiter halfen Familien, verlorene Angehörige zu finden.

~ (S E R V I C E - Spenden für die Zyklonopfer: CARE: IBAN AT77 6000 0000 0123 6000; www.care.at; „Licht für die Welt“: IBAN: AT92 2011 1000 0256 6001; BIC: GIBAATWWXXX; www.licht-fuer-die-welt.at; Rotes Kreuz: IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144. Kennwort: Katastrophenhilfe, oder online unter www.roteskreuz.at/spenden World Vision: IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800; BIC: GIBAATWW, Kennwort: „Zyklon“; Caritas: BAWAG P.S.K. BIC: BAWAATWW, IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004; oder online www.caritas.at; Ärzte ohne Grenzen: Erste Bank IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600, BIC: GIBAATWWXXX; Hilfswerk International: www.hilfswerk.at/international/ida oder aufs Spendenkonto AT71 6000 0000 9000 1002 Kennwort: Nothilfe Mosambik; Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs: Spendenkonto IBAN: AT 97 1200 0006 5412 2001, BIC: BKAUATWW oder online unter https://spende.samariterbund.net Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkennwort: Zyklon Mosambik IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333 Online-Spenden unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.at) ~




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