Letztes Update am So, 31.03.2019 14:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vorerst keine engere Kooperation bei Arbeitslosenversicherung in EU



Brüssel (APA/dpa) - Die EU-Länder haben Pläne zur engeren Zusammenarbeit in der Arbeitslosenversicherung vorerst ausgebremst. Das gilt auch für die angekündigte Neuerung, wonach Jobsuchende im EU-Ausland bis zu sechs Monate Arbeitslosenunterstützung aus der Heimat bekommen sollten. Dies habe im Rat der EU-Länder nicht die nötige Mehrheit gefunden, bestätigte ein EU-Diplomat am Sonntag in Brüssel.

Ob die Reform endgültig platzt, ist offen. Es werde nächste Woche weitere Gespräche geben, hieß es aus der EU-Kommission.

Auf die Pläne hatten sich Unterhändler des EU-Parlaments und der rumänische Vorsitz der EU-Länder Mitte März geeinigt. Die Zustimmung des Rats war eigentlich nur Formsache. Doch kam sie am Freitag nicht zustande.

Einige „zentral- und nordeuropäische Staaten“ hätten die gefundene Regelung zur Arbeitslosenversicherung nicht mittragen können, erklärte der EU-Diplomat. Einige osteuropäische Staaten hätten zudem Einwände gegen andere Klauseln gehabt.

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