Letztes Update am So, 31.03.2019 16:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sieben Tage Kultur - Die Woche 01.04. bis 07.04. - WIEDERHOLUNG



Wien (APA) - Der Frühling macht sich nicht nur langsam am Wetter bemerkbar, sondern auch durch zahlreiche Spielplanpräsentationen und Ausblicke auf Kommendes. So präsentieren unter anderem die Wiener Staatsoper, das Theater an der Wien oder die Landestheater Tirol und Vorarlberg ihre Pläne.

Die Woche startet am Montag mit der Jahrespressekonferenz des ORF Radio Symphonieorchesters (RSO), in deren Rahmen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger und RSO-Intendant Christoph Becher die Saison zum 50-Jahr-Jubiläum - unter der neuen Chefdirigentin Marin Alsop - präsentieren. Abends eröffnet im Stadtkino im Künstlerhaus das 21. Festival du Film Francophone mit Louis Garrels „L‘homme fidele“. Bis zum 11. April sind im Votiv Kino 29 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme zu sehen.

„Alle meine Künste“ nennt Arik Brauer, der kürzlich seinen 90. Geburtstag gefeiert hat, seine neue Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, in der die verschiedenen Facetten seines Lebens und seiner Arbeit beleuchtet werden. Im ORF-Radiokulturhaus stellt Jeunesse-Leiterin Antonia Grüner das Programm der kommenden Jubiläumssaison anlässlich des 70. Geburtstags des Musikveranstalters vor. Das Kosmos Theater lädt abends schließlich zur Premiere der Österreichischen Erstaufführung von Magdalena Schrefels „Sprengkörperballade“ in der Regie von Claudia Bossard.

Auch am Mittwoch steht der Blick in die Zukunft im Zentrum, wenn die Staatsoper unter ihrem Direktor Dominique Meyer dessen letzte Spielzeit präsentiert. Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtvertrags der beiden Monarchien Japan und Österreich-Ungarn zeigt das Weltmuseum Wien unter dem Titel „Die Eleganz der Hosokawa“ eine Ausstellung aus der Sammlung der Familie. Mit ihrem neuen Album „From Gas to Solid / you are my friend“ gastiert Soap & Skin alias Anja Plaschg abends im Konzerthaus.

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Die Seefestspiele Mörbisch sind am Donnerstag mit ihrer Vorschau dran und geben einen Ausblick auf die heurige Produktion von Franz Lehars „Das Land des Lächelns“ in der Regie von Leonard C. Prinsloo (11. Juli bis 24. August). Auch die am 24. und 25. Mai stattfindenden „Architekturtage 2019“ geben einen Ausblick auf ihr Programm. In Graz wiederum findet die Präsentation des Sound and Vision Festivals „Klanglicht“ statt, das heuer von 21. bis 23. April in der Grazer Innenstadt zum Staunen einlädt. In Amsterdam lädt das Stedelijk Museum zur Retrospektive „Maria Lassnig - Ways of Being“. Die Schau wandert im Herbst nach Österreich und ist ab 6. September in der Wiener Albertina zu sehen.

Nach der Eröffnung der neuen Sammlungspräsentation legt das Leopold Museum am Freitag mit „Oskar Kokoschka - Expressionist, Migrant, Europäer“ nach, das Theater an der Wien wartet mit einem Ausblick auf die Spielzeit 2019/20 auf, mit dabei sind neben Intendant Roland Geyer auch Amelie Niermeyer und Nikolaus Habjan. Den neuen Spielplan präsentiert auch das Lehar Festival Bad Ischl (ab 13. Juli), in Bregenz blickt man im Vorarlberger Landestheater ebenfalls auf die Produktionen ab Herbst, selbiges tun auch die Kollegen in Tirol.

Das Wochenende bringt einerseits die Volksopern-Premiere „Meine Schwester und ich“ von Ralph Benatzky in der Regie des Hausherrn Robert Meyer (Dirigent: Guido Mancusi), im Landestheater Linz feiert das Musical „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ seine Uraufführung. Amy Macdonald bildet schließlich mit ihrem Konzert im Gasometer den Wochenabschluss.




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