Letztes Update am Di, 02.04.2019 12:32

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag unterschiedlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor 3,72 Zähler oder 0,02 Prozent auf 21.505,31 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen um 62,65 Zähler (plus 0,21 Prozent) auf 29.624,67 Einheiten. Der Shanghai Composite gewann 6,43 Punkte oder 0,20 Prozent auf 3.176,82 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich ebenfalls befestigt. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 39.056,65 Zählern mit plus 184,78 Punkten oder 0,48 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 28,1 Zähler oder 0,45 Prozent auf 6.327,80 Einheiten.

Zum Wochenstart hatten überraschend starke Konjunkturdaten aus China weltweit für gute Stimmung an den Aktienmärkten gesorgt und die Fernostbörsen waren stark befestigt aus dem Handel gegangen. Am Dienstag dürften die Anleger wieder eine Pause eingelegt haben. Konjunkturdaten und aufsehenerregende Unternehmensnachrichten blieben weitgehend aus.

Die Reserve Bank of Australia hat den Leitzins unverändert bei 1,50 Prozent belassen. Das Wirtschaftswachstum habe sich zwar etwas verlangsamt, die Situation am Arbeitsmarkt sei aber nach wie vor stabil, hieß es in der Begründung der Zinsentscheidung.

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Das rasant alternde Japan öffnet sich unterdessen stärker für ausländische Arbeitsmigranten. Am Montag setzte die drittgrößte Weltwirtschaft neue Visaregeln in Kraft, mit denen in den nächsten Jahren mehrere hunderttausend Gastarbeiter ins Land geholt werden sollen - vor allem aus benachbarten Ländern wie China, Indonesien, Philippinen oder Vietnam.

An der Spitze des japanischen Leitindex standen Einzelwerte aus der Halbleiterindustrie. Die Anteilsscheine von Sumco verteuerten sich um 5,42 Prozent und der Kurs von Advantest, einem Hersteller von Testgeräten für Halbleiter, stieg um 4,54 Prozent. Am schwächeren Ende der Kurstafel rangierten die Papiere des japanischen Onlinehandelsriesen Rakuten, die sich um 4,56 Prozent verbilligten.

In Sydney gehörten Aktien von Ölkonzernen zu den schwächsten Werten. Der Kurs des Bohrunternehmens MMA Offshore fiel um 6,25 Prozent und Freedom Oil and Gas verbilligten sich ebenfalls um 6,25 Prozent.




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