Letztes Update am Di, 02.04.2019 12:41

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Drucke von Picasso im Frankfurter Städel als „einmalige Gelegenheit“



Frankfurt am Main (APA/dpa) - 60 Druckgrafiken von Pablo Picasso (1881–1973) sind von dieser Woche an im Frankfurter Städel Museum zu sehen. Die meisten stammen aus dem Bestand des Museums. Weil die Werke so empfindlich sind, können sie aber nicht dauerhaft gezeigt werden, wie Museumsdirektor Philipp Demandt am Dienstag erklärte. Die Ausstellung sei daher „eine besondere, wenn nicht sogar einmalige Gelegenheit“.

Mit unermüdlicher Kreativität und Schaffenskraft habe sich Picasso scheinbar mühelos aller Gattungen, Techniken und Materialien bedient, erklärte das Museum. Ob Radierung, Kaltnadel, Lithografie oder Linolschnitt - „mit nie schwindender Neugier und Virtuosität“ habe der Künstler sich die verschiedenen Verfahren angeeignet und dann auf immer neue Weise damit experimentiert. Die Auswahl lasse die Entwicklung Picassos als Grafiker von den frühen Pariser Jahren bis in sein Spätwerk anschaulich werden.

„Picasso. Druckgrafik als Experiment“ ist von diesem Mittwoch (3. April) an zu sehen und bis zum 30. Juni geöffnet. Ergänzt werden die Arbeiten aus der Graphischen Sammlung des Städel durch einzelne Leihgaben aus dem Museum Ludwig in Köln und aus Privatbesitz.

(S E R V I C E - www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/picasso)




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