Letztes Update am Di, 02.04.2019 13:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Eurozone - Erzeugerpreise stiegen im Februar um 3 Prozent



Luxemburg (APA/dpa-AFX) - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Februar schwächer als erwartet gestiegen. Sie seien im Jahresvergleich um 3,0 Prozent geklettert, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit einer Rate von 3,1 Prozent gerechnet. Im Jänner hatte der Anstieg revidiert 2,9 Prozent (zuvor 3,0 Prozent) betragen.

Erneut trug der Energiesektor am stärksten zum Preisanstieg bei. Gegenüber dem Vorjahr legten die Energiepreise im Februar um 8,0 Prozent zu. Ohne Energie stiegen die Erzeugerpreise nur um 1,2 Prozent. Vorleistungsgüter verteuerten sich im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent. Die Preise von Investitionsgütern stiegen um 1,5 Prozent und die von Gebrauchsgütern um 1,4 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Februar um 0,1 Prozent. In dieser Betrachtung war ein Anstieg um 0,2 Prozent prognostiziert worden.

Die Erzeugerpreise beeinflussen die Teuerung auf Verbraucherebene mittelbar. Oft schlagen sie mit einiger Verzögerung teilweise auf die Verbraucherpreise durch. Die Europäische Zentralbank (EZB) richtet ihr Preisziel von knapp zwei Prozent auf die Verbraucherpreise aus.




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