Letztes Update am Di, 02.04.2019 16:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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EU beschließt Lkw-Abbiegeassistent-Verpflichtung ab 2022

Brüssel - Die EU hat sich auf neue Sicherheits-Systeme für Fahrzeuge geeinigt. Die Regelung soll ab dem Jahr 2022 gelten. Dadurch sollen weniger Menschen im Straßenverkehr sterben. Einige Sicherheits-Systeme nehmen auf Fußgänger und Radfahrer Rücksicht. Lkws werden zum Beispiel mit einem so genannten Abbiege-Assistenten ausgestattet. Der Abbiege-Assistent ist eine Kamera, mit der man den sogenannten „toten Winkel“ vermeiden kann. Dadurch kann der Lkw-Fahrer zum Beispiel Radfahrer erkennen, die an seinem Lkw vorbeifahren. Ohne Kamera würde der Lkw-Fahrer die Radfahrer gar nicht sehen und sie vielleicht umfahren.

Erklärung: toter Winkel

Wenn man mit einem Lkw fährt, soll man immer so fahren, dass man alles gut sehen kann. Leider sieht man aber im Lkw nicht immer alles, was um den Lkw herum passiert. Wenn man beim Fahren den Kopf dreht, gibt es einen Sicht-Bereich, der zum Beispiel vom Rahmen der Autotür verdeckt ist. Den Bereich, den man nicht durch die Autotür oder im Rückspiegel sehen kann, nennt man toten Winkel. Da man nichts sieht, denkt man sich, dass man zum Beispiel ruhig abbiegen kann. Das kann sehr gefährlich werden, denn in dem toten Winkel kann zum Beispiel ein Kind mit dem Fahrrad fahren.

Ab 2022 sollen Lkws durch Sicherheits-Systeme sicherer werden

Brüssel - Ab dem Jahr 2022 soll der Straßen-Verkehr durch neue Sicherheits-Systeme noch sicherer werden. Das hat die EU beschlossen. Lkws sollen dann mit einem so genannten Abbiege-Assistenten ausgestattet werden. Diese Lkws sind mit einer zusätzlichen Kamera ausgestattet. Die Kamera blickt in die Richtungen, die der Lkw-Fahrer normalerweise nicht sehen kann. So kann der Lkw-Fahrer dann zum Beispiel Radfahrer sehen, die ganz nah beim Lkw fahren. Durch mehr Sicht gibt es dann auch weniger Verkehrs-Tote.

Tunesier in Wien getötet und in Stücke zerteilt

Wien/Budapest - Im Februar soll in Wien eine 27-jährige Ungarin ihren 32-jährigen Freund getötet haben. Danach soll sie ihn in mehrere Stücke zerteilt haben. Danach soll sie mit den Körper-Teilen von Österreich nach Ungarn gebracht haben. Der Tote kam aus dem afrikanischen Land Tunesien. In Ungarn wollte die Frau mit der Hilfe ihrer Mutter die Körper-Teile in Säure auflösen. Das funktionierte aber nicht. Darum haben die beiden Frauen die Körper-Teile in einem Kanal versteckt. Dort wurden die Körper-Teile einen Monat später entdeckt. Die 27-Jährige gestand das Verbrechen.

In Wien wurde ein Mann getötet und in Stücke zerteilt

Wien/Budapest - Im Februar soll in Wien ein 32 Jahre alter Mann getötet worden sein. Der Mann stammte aus dem afrikanischen Land Tunesien Täterin soll seine Freundin gewesen sein. Sie kommt aus Ungarn. Nach der Tat soll sie den Körper in Stücke zerteilt haben. Danach hat sie die Körper-Teile von Österreich nach Ungarn gebracht. In Ungarn wollte sie die Körper-Teile dann in Säure auflösen. Aber das funktionierte nicht richtig. Die Ungarin versteckte die Körper-Teile in einem Kanal. Dort wurden sie aber ein Monat später gefunden. Die Ungarin hat das Verbrechen zugegeben.

Schokolade-Osterhasen schneiden in Tests immer besser ab

Wien - Kurz vor Ostern sind in Österreich 29 Schokolade-Osterhasen getestet worden. Bei den Tests hat man herausgefunden, dass die Schokolade-Hasen besser abschneiden als in den Jahren davor. Immer mehr Osterhasen stammen aus biologischer Herkunft. Insgesamt gab es bei den Tests heuer sogar 6 Sieger-Hasen. Nur wenige der getesteten Osterhasen wurden schlecht bewertet. 2016 wurden noch mehr als die Hälfte der getesteten Hasen schlecht bewertet. Die Gewinner-Hasen gibt es zum Beispiel bei Lidl, Hofer oder Spar zu kaufen.

Erklärung: biologische Herkunft

Bei der Herstellung von Lebensmitteln muss auf die Umwelt geachtet werden und auf die gerechte Haltung von Tieren. Es dürfen auch keine chemischen Mittel verwendet werden.

Die Schokolade-Osterhasen werden immer besser

Wien - In Österreich sind heuer 29 Schokolade-Osterhasen getestet worden. Die Osterhasen waren in den Tests besser ab als in den Jahren davor. Viele der Schokolade-Osterhasen werden nämlich biologisch hergestellt. Das heißt, bei der Herstellung wird auf die Umwelt geachtet. Nur wenige Hasen wurden schlecht bewertet. 2016 wurden noch mehr als die Hälfte der Schokolade-Osterhasen schlecht bewertet. Heuer gab es sogar 6 Test-Sieger.

Schon 12 Storchenpaare über den Dächern von Rust gezählt

Rust - In der Stadt Rust in Burgenland sind zurzeit einige Störche zu sehen. Sie bauen Nester auf den Dächern der Häuser und paaren sich dann. Rust ist als Storchen-Stadt bekannt, weil dort jedes Jahr sehr viele Störche den Sommer verbringen. Es gibt in Rust sogar einen eigenen Storchen-Verein. Der Chef des Storchen-Vereins wird Mitte April auf einen Turm hinauf steigen und die Störche zählen. Der erste Nachwuchs bei den Störchen wird Anfang Mai erwartet.

In Rust im Burgenland paaren sich zurzeit Störche.

Rust - In der österreichischen Stadt Rust im Burgenland sind gerade viele Störche zu sehen. Rust ist als Storchen-Stadt bekannt, weil jedes Jahr viele Störche kommen. Es gibt dort sogar einen Storchen-Verein. Die Störche bauen Nester auf den Dächern der Stadt. Danach paaren sie sich. Ab Mitte April will der Chef vom Storchen-Verein auf einen Turm steigen und die Störche zählen. Ab Mai wird der erste Storchen-Nachwuchs erwartet.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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