Letztes Update am Mi, 03.04.2019 13:16

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Akutteam NÖ betreute im Vorjahr rund 2.500 Menschen



St. Pölten (APA) - Das Akutteam NÖ hat im Jahr 2018 rund 2.500 Menschen betreut. Der überwiegende Teil der etwa 700 Einsätze fand nach Todesfällen im häuslichen Bereich statt, wie am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde. Das Betreuungsangebot nach plötzlichen Ereignissen, das sich seit 2017 unter der Trägerschaft von Notruf NÖ befindet, soll künftig ausgebaut werden.

Neben den Todesfällen im häuslichen Bereich, auf die rund ein Viertel der Einsätze entfielen, standen für die Experten des Akutteams im Vorjahr die Betreuung von Angehörigen nach Suiziden sowie jene nach Unfällen mit Todesfolge im öffentlichen Bereich im Vordergrund. Interveniert wurde zudem etwa nach Suizidversuchen, akuten Krisen, Gewaltverbrechen oder auch Elementarereignissen wie Großbränden, wurde in einer Aussendung betont.

Nach Angaben von Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) werde das Angebot nun erweitert. „Gemeinsam mit den Fachhochschulen St. Pölten und Krems erarbeiten wir wissenschaftlich die bestmögliche Einbindung von Sozialarbeit in bestehende Systeme.“ 15 Sozialarbeiter sollen demnach künftig rund um die Uhr von der Leitstelle des Notrufs zu Einsätzen entsendet werden können.

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