Letztes Update am Do, 04.04.2019 08:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen zur Eröffnung etwas schwächer erwartet



Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Ein Einbruch der Industrieaufträge dürfte am Donnerstag zunächst auf der zuletzt guten Stimmung am europäischen Aktienmarkt lasten. Für den Euro-Stoxx-50 als Leitindex der Eurozone wurde rund eine halbe Stunde vor Handelsbeginn ein kleiner Abschlag von 0,12 Prozent erwartet. Der F-DAX als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte ein Minus von 0,25 Prozent.

Zur Wochenmitte brachten Nachrichten von einer bevorstehenden Einigung im US-chinesischen Handelsstreit die Märkte nochmals richtig in Fahrt. An diesem Donnerstag ist nun ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Vizeministerpräsidenten Liu He geplant. Die Anleger warteten jetzt lieber erst einmal ab, was das Treffen bringe, sagte David Madden von CMC Markets.

Vorbörslich versetzten zudem enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland einen leichten Dämpfer. Der Auftragseingang der deutschen Industrie war im Februar unerwartet gefallen. Auch mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag nehmen die Investoren womöglich bereits den Fuß vom Gas.

Unterdessen ringen in Großbritannien und Opposition am Donnerstag weiter um einen Kompromiss, mit dem ein ungeordneter EU-Austritt am 12. April abgewendet werden soll. Die Verhandlungsteams beider Seiten kommen dazu in London zu ganztägigen Beratungen zusammen. Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Brexit-Sackgasse hatten sich May und Oppositionschef Jeremy Corbyn am Mittwoch an einen Tisch gesetzt. Die Premierministerin will bei der EU einen weiteren Brexit-Aufschub bis zum 22. Mai erreichen.

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Auf Unternehmensseite sind potenziell kursbewegende Nachrichten eher dünn gesäht. Aktien der Commerzbank stachen indes im vorbörslichen Handel bereits mit einem kräftigen Kursplus heraus, nachdem die „Financial Times“ über ein Interesse der italienischen Unicredit an der zweitgrößten deutschen Bank berichtet hatte. Diese würde dem Bericht zufolge aber nur bereit stehen, sollten die Fusionsgespräche der Coba mit der Deutschen Bank scheitern.

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