Letztes Update am Do, 04.04.2019 11:37

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Inspektoren prüften Stabilität der Klagemauer in Jerusalem



Jerusalem (APA) - Bei einer Stabilitätsprüfung der Klagemauer in Jerusalem haben israelische Experten in dieser Woche eine ungewöhnlich große Menge an Stein- und Gipspartikeln entfernt. Die Inspektion wird zweimal jährlich vor dem jüdischen Pessachfest und vor dem Neujahrsfest Rosch Haschana durchgeführt, berichtet Kathpress unter Berufung auf die „Western Wall Heritage Foundation“.

Demnach ist der untere Teil der Klagemauer von Korrosion betroffen. Zum besseren Erhalt der Stätte werden die betroffenen Steine mit einem Bindematerial auf Kalkbasis versehen. Im Juli 2018 hatte sich ein rund 100 Kilogramm schwerer Stein aus der Klagemauer gelöst und war auf den darunterliegenden Gebetsbereich gestürzt. Verletzt wurde niemand.

Am Mittwoch wurde die heiligste jüdische Stätte zudem von den Zetteln befreit, die Beter aus aller Welt in die Mauerritzen stecken. Über einen Zwischenstopp in der Genisa, dem Depot für ausrangierte Heilige Schriften, werden die Zettel zum Ölberg gebracht, wo sie nach jüdischer Tradition beerdigt werden. Die Tradition der Gebetszettel geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück.

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