Letztes Update am Fr, 05.04.2019 11:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spielzeit 2019/20 am Opernhaus Zürich mit zwölf Premieren



Zürich (APA/sda) - Mit neun Opernpremieren und drei Premieren des Balletts geht das Opernhaus Zürich in seine Spielzeit 2019/20. Als Uraufführung ist am 24. Mai 2020 die Oper „Girl with a Pearl Earring“ auf dem Programm. Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson wird in der Rolle Vermeers zu hören sein.

Ted Huffman inszeniert das Werk, das der Schweizer Stefan Wirth im Auftrag des Opernhauses komponiert hat. Die Handlung kreist um die Entstehung eines Gemäldes des holländischen Barockmalers Jan Vermeer. Philip Littell hat das Libretto geschrieben nach dem gleichnamigen Roman von Tracy Chevalier.

Saisoneröffnung ist am 22. September mit Leos Janaceks Oper „Die Sache Makropulos“. Der Abend steht unter der musikalischen Leitung von Jakub Hrusa, der erstmals am Opernhaus dirigiert. Regie führt Dmitri Tcherniakov. Erstmals singt Evelyn Herlitzius am Opernhaus.

Am 12. Oktober folgt die schweizerische Erstaufführung von Helmut Lachenmanns „Musik mit Bildern“ mit dem Titel „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Sie gehört laut Opernhaus zu den bedeutendsten Musiktheaterwerken, die in den letzten 50 Jahren geschrieben wurden. Matthias Hermann dirigiert. Ballettdirektor Christian Spuck bringt das Werk zum ersten Mal überhaupt als Ballett auf die Bühne.

Georg Friedrich Händels Oratorium „Belshazzar“ hat am 5. November Premiere. Am 16. November lädt das Opernhaus zur Familienoper „Coraline“ für Kinder ab acht Jahren von Mark-Anthony Turnage. Gaetano Donizettis Dramma buffa „Don Pasquale“ geht am 8. Dezember über die Bühne.

Nach dem Jahreswechsel, am 11. Jänner, feiert das Opernhaus den 70. Geburtstag des am 30. Dezember 1949 geborenen Choreografen William Forsythe. Programmiert sind drei seiner Arbeiten: „The Second Detail“, „Approximate Sonata“ und „One Flat Thing. reproduced“. Es tanzen das Ballett Zürich und das Junior Ballett.

Am 2. Februar ist Cecilia Bartoli nach längerer Abwesenheit wieder in einer Neuinszenierung in Zürich zu erleben. Und zwar in der Oper „Iphigénie en Tauride“ von Christoph Willibald Gluck. Intendant Andreas Homoki inszeniert, die musikalische Leitung des Orchestra La Scintilla hat Gianluca Capuano.

Seit längerem wieder produziert das Opernhaus auch eine Oper von Richard Strauss. Unter der Regie von Robert Carsen hat „Arabella“ am 1. März Premiere. Julia Kleiter, Julie Fuchs und Josef Wagner debütieren als Arabella, Zdenka und Mandryka. Mit der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán kommt am 5. April auch die unterhaltende Form des Musiktheaters zu seinem Recht.

„Il mondo della luna“ von Joseph Haydn hat am 30. April Premiere, die Choreografien „Kleines Requiem“ von Hans van Manen und „Walking Mad“ von Johan Inger am 1. Mai.

Im Rahmen der Zürcher Festspiele inszeniert das Opernhaus Giuseppe Verdis „I vespri siciliani“. Premiere ist am 21. Juni. Fabio Luisi dirigiert, Calixto Bieito inszeniert. Die beiden arbeiten in Zürich erstmals zusammen. Die Sopranistin Maria Agresta und der Tenor Bryan Hymel sind das tragisch liebende Paar.

(S E R V I C E - www.opernhaus.ch)




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