Letztes Update am Fr, 05.04.2019 12:53

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zitate der Woche - „I sag Nazi“



Wien (APA) - „Jede Art der Verflechtung zu den Identitären gehört aufgelöst. Wegschauen geht nicht.“ - Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Sebastian Kurz stellt seinem Koalitionspartner die Rute ins Fenster ...

„Rechtsradikale sind um nichts besser als islamistische Extremisten.“ - ... und stellt klar, wer für ihn die wirklich Bösen sind.

„Ich kann den Bundeskanzler nur beruhigen: Wir haben eine klare Distanz zu jedwedem Extremismus, da kann er sich auf die FPÖ verlassen.“ - Für Vizekanzler und Parteichef Heinz-Christian Strache ist ohnehin alles in Ordnung.

„Derzeit ist die FPÖ Identitären-verseucht.“ - Nicht so für Peter Pilz.

„Ich glaube, wie man die Identitären sieht, ist keine Altersfrage, die kann man widerlich finden, egal wie alt man ist.“ - Kurz Richtung Strache, der sich mit Verweis auf sein Alter für Sachlichkeit und gegen „Hysterie“ ausgesprochen hatte.

„I sag Nazi. Es gibt a manche, die sagen Nazi-Oasch.“ - Herausgeber Wolfgang Fellner nimmt Ober-Identitärem Martin Sellner den Patrioten nicht ab.

„Ich würde auch keinen einzigen Identitären kennen, nicht einmal den Herrn Sellner, wenn er auf der Straße 50 Zentimeter an mir vorbeigeht.“ - FPÖ-Klubchef Walter Rosenkranz wurde nie formal vorgestellt.

„Ein Wahlkampf ist keine Verlobungsreise.“ - Oberösterreichs FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner kennt den Grund für den innerkoalitionären Zwist.

„Früher haben wir Hexen verbrannt, weil sie rote Haare gehabt haben. Jetzt wollen wir Menschen einsperren, weil sie gefährlich ausschauen.“ - Amnesty-Generalsekretär Hein Patzelt stellt eine Kampagne für Menschenrechte vor.

„Was Europa nicht schafft, Österreich schafft es.“ - Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) freut sich, dass zumindest daheim eine Digitalsteuer kommen wird.

„Wir sind nicht nur geldgierig, sondern sozial eingestellt, zumindest die Mehrheit von uns.“ - Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres legt für einen Teil seiner Schäfchen die Hand ins Feuer.




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