Letztes Update am Fr, 05.04.2019 14:56

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


S&P: Handelsstreit und schwache Weltwirtschaft bremsen US-Konjunktur



New York (APA/dpa) - Eine lahmende Weltwirtschaft und die Handelskonflikte werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) das Wachstum der US-Wirtschaft bremsen. Heuer werde sich das Wachstum der Wirtschaftsleistung (BIP) auf 2,2 Prozent verringern, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten S&P-Studie.

2018 war die größte Volkswirtschaft der Welt noch spürbar stärker um 2,9 Prozent gewachsen.

Ein langsameres globales Wachstum, Handelskonflikte und eine Abschwächung der stimulierenden Wirkung der Steuerreform habe das Vertrauen der Investoren geschwächt, sagte Beth Ann Bovino, S&P-Chefvolkswirtin für die USA. Allerdings bleibe der private Sektor, der etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmache, in einer starken Verfassung und dürfte weiterhin für eine solide Binnenwirtschaft sorgen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten in eine Rezession abrutscht, beziffert S&P auf 20 bis 25 Prozent. Die Kreditwürdigkeit der USA wird von S&P mit der Note „AA+“ eingestuft. Das ist die zweitbeste Kreditbewertung.

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