Letztes Update am Fr, 05.04.2019 16:59

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Rentenmarkt im Späthandel weiterhin leichter



Wien (APA) - Der Wiener Rentenmarkt hat am sich am Freitagnachmittag weiterhin leichter zum Vortag gezeigt, konnte aber die Verlaufsverluste etwas eindämmen. Zum Vergleich: Auch der deutsche Euro-Bund-Future kam von seinen Tiefstständen deutlich zurück und notierte zuletzt nur mehr knapp behauptet. Am Nachmittag wurde der US-Arbeitsmarktbericht für März vorgelegt, der sich nach einem Durchhänger im Februar erholt hat.

So wurden im März in den USA 196.000 neue Stellen geschaffen, Experten hatten mit lediglich 180.000 gerechnet, nach revidiert neuen 33.000 Jobs im Februar. Die US-Arbeitslosenquote stagnierte bei 3,8 Prozent. Der Anstieg der Löhne und Gehälter hat sich im März aber spürbar abgeschwächt und legte um 0,1 Prozent zum Vormonat zu. Analysten hatten für März im Mittel einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

In der nächsten Woche bleiben die Handelsgespräche zwischen den USA und China weiter im Marktfokus. Zuletzt hatten es Hinweise auf ein baldiges Abkommen gegeben, laut US-Präsident Donald Trump würden bei den laufenden Gesprächen schnelle Fortschritte erzielt. Dagegen erklärte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer, es seien noch zentrale Fragen ungeklärt.

Der Datenkalender ist in der nächsten Woche nur mäßig gefüllt. In den USA dürften laut Commerzbank vor allem die Inflationsdaten von Bedeutung sein. „An dem Trend einer sehr moderaten Inflation dürfte sich nichts ändern, auch wenn sich im März ein deutlicher Sprung bei der Inflationsrate abzeichnet. Im Euroraum wird die Industrieproduktion für Februar zeigen, dass die Schwächephase in diesem Sektor weiter andauert“, erwarten die Experten der Commerzbank.

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Um 16.15 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 165,48 um 4 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (165,52). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 165,25. Das Tageshoch lag bisher bei 165,52, das Tagestief bei 165,07, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 45 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 432.329 Juni-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 1,08 (zuletzt: 1,09) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 0,30 (0,30)Prozent, jene der fünfjährigen bei -0,21 (-0,21) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug -0,53 (-0,54) Prozent.

Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Benchmark-Anleihe betrug für die 30-jährige Bundesanleihe am Nachmittag 46 (zuletzt: 46) Basispunkte. Die zehnjährige Referenz-Bundesanleihe lag 41 (42) Basispunkte über der deutschen Zinskurve. Für die fünfjährige errechnet sich ein Rendite-Abstand von 30 (31) Basispunkten und für die zweijährige ein Aufschlag von 6 (4) Punkten gegenüber der vergleichbaren deutschen Anleihe.

Börsenkurse und Interbankhandel-Taxen von ausgewählten Benchmark-Anleihen:

~ Emission LZ Kupon Handel --- Rendite Kurs Börse --- -- --- Geld Brief heute zuletzt Bund 47/02 30 1,50 110,00 110,25 1,08 110,03 109,27 Bund 29/02 10 0,50 101,96 102,01 0,30 104,98 101,87 Bund 24/10 5 1,65 110,34 110,51 -0,21 101,53 110,53 Bund 21/09 2 3,5 109,89 109,94 -0,53 105,7 109,98 ~




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