Letztes Update am Sa, 06.04.2019 11:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rumänischer Finanzminister: Ganz Europa muss entwickelt werden



Bukarest (APA/dpa) - Der rumänische Finanzminister Eugen Teodorovici hat vor den Folgen übermäßiger Arbeitsmigration innerhalb der EU gewarnt. Sie wirke sich negativ auf die Staatshaushalte und die gesamte Wirtschaft der Länder aus, denen Arbeitskräfte verloren gingen, sagte er beim informellen Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Samstag in Bukarest.

Wenn nur ein Teil der EU entwickelt sei, und der Rest nicht, werde das Probleme nach sich ziehen. „Wir müssen über ganz Europa diskutieren.“

Rumänien zählt zu den Ländern, die von der Abwanderung von Arbeitskräften besonders stark betroffen sind. Schätzungen zufolge leben derzeit mindestens 3,2 Millionen Rumänen im Ausland, jedes Jahr verlassen 200.000 bis 300.000 das Land.

Im europäischen Binnenmarkt können Bürger sich frei bewegen und Arbeit annehmen. In den vergangenen Jahren machte die Abwanderung teils gut ausgebildeter Arbeitskräfte etwa auch Portugal und Griechenland zu schaffen. Deutschland waren hingegen ein beliebtes Zielland.

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