Letztes Update am Di, 09.04.2019 11:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


China machte vor Gipfel mit EU-Spitzen Zugeständnisse



Brüssel (APA/dpa) - China hat kurz vor dem Beginn eines Gipfeltreffens mit Spitzenvertretern der EU Zugeständnisse in umstrittenen Handelsfragen gemacht. Wie EU-Vertreter am Dienstag berichteten, ist damit der Weg für eine gemeinsame Gipfelerklärung frei. Die chinesische Zugeständnisse beziehen sich demnach unter anderem auf die Bereiche Marktzugang und Industriesubventionen.

Zu dem Gipfel in Brüssel kommt am Dienstagmittag der chinesische Premierminister Li Keqiang mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammen. Bei den Spitzengesprächen geht es für die Europäer vor allem darum, China zu einem Verzicht auf unfaire Wettbewerbspraktiken zu bewegen.

Dazu zählen aus EU-Sicht zum Beispiel Staatshilfen für Unternehmen oder einseitige Zugangsbeschränkungen für den chinesischen Markt. Zudem soll Peking akzeptieren, dass bei den geplanten Verhandlungen über eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) auch über Industriesubventionen geredet werden kann.




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