Letztes Update am Mi, 10.04.2019 16:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Früherer russischer FSB-Mitarbeiter wegen Landesverrats verurteilt



Moskau (APA/dpa) - Ein früherer Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ist wegen Landesverrats zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Er soll die USA nach unbestätigten Angaben mit Informationen versorgt haben. Der Prozess war als geheim eingestuft worden, weshalb nur wenige Details zu dem Fall bekannt wurden.

Nur das Strafmaß ist am Mittwoch öffentlich verkündet worden. Zuvor waren in diesem Zusammenhang zwei weitere Haftstrafen gegen einen FSB-Mitarbeiter und einen Angestellten des russischen Sicherheitssoftware-Herstellers Kaspersky verhängt worden.

Bevor der nun verurteilte Mann für den FSB gearbeitet hat, soll er ein berüchtigter Hacker gewesen sein. Nach früheren Medienberichten soll er im Zentrum für Datensicherheit des FSB gearbeitet haben. Dieses Zentrum sei die Anlaufstelle für die US-Bundespolizei FBI in Russland, wenn es um Fälle von Cyberkriminalität geht.




Kommentieren