Letztes Update am Do, 11.04.2019 15:35

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Investmentfonds gewinnen im März weiter an Terrain



Wien (APA) - Heimische Investmentfonds haben nach einem schleppenden Jahresauftakt im März weiter an Terrain gewonnen. Auf Einjahressicht lag die durchschnittliche Performance im arithmetischen Mittel bei plus 2,16 Prozent, nach einem kleinen Minus von 0,3 Prozent im Vormonat Februar, geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.

Auch auf längere Frist gesehen haben sich die Fonds erfreulich entwickelt: Die Fünf-Jahres-Performance belief sich im März im Schnitt auf plus 5,33 Prozent. Im Februar lag sie bei plus 3,14 Prozent.

Von den insgesamt 1.212 Fonds mit einer entsprechend langen Historie lagen im abgelaufenen Monat 1.117 auf Fünf-Jahressicht im Plus und 84 im Minus. Es gab keine Fonds mit unveränderter Performance. Bei der kürzerlaufenden einjährigen Performance standen mit Ende März 1.130 Fonds im Plus, drei blieben unverändert und 448 notierten im Minus.

Wie bereits im Vormonat waren auf Fünfjahressicht im März vor allem Technologie-Fonds gesucht. An erster Stelle lag laut Daten des VÖIG-Daten der „Raiffeisen-Technologie-Aktien“-Fonds mit plus 19,91 Prozent. An zweiter Stelle rangierte der „ESPA Stock Techno“-Fonds der Erste Group-Fondstochter Sparinvest mit plus 18,74 Prozent, gefolgt vom „DSC EQ Fund - Inform. Technology“ der Gutmann KAG mit plus 15.41 Prozent. Die größten Verlierer waren dagegen der „Strategic Commodity Fund“ (minus 9,26 Prozent) der Spängler IQ Invest, sowie der „ESPA Stock Istanbul“ der Sparinvest mit minus 8,26 Prozent und der „Raiffeisen-Active Commodities“ mit minus 7,19 Prozent.

Auf Ein-Jahres-Sicht zeigte sich ein ähnliches Bild wie auf fünf Jahre betrachtet. So verzeichnete der „Raiffeisen-Technologie-Aktien“-Fonds Kursgewinne von 23,04 Prozent, gefolgt von „Raiffeisen Heath Care-Aktien“ mit plus 22,19 Prozent und vom „Amundi Healthcare Stock“ mit einem Plus von 22,11 Prozent. Als größte Verlierer weist die VÖIG-Statistik den „ESPA Stock Istanbul“ mit Abschlägen von 36,68 Prozent sowie den „ZZ1“-Fonds der LBB Invest mit minus 24,46 Prozent und den „WSS-Europa“ der LBB Invest mit minus 21,15 Prozent aus.




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