Letztes Update am Fr, 12.04.2019 00:35

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kneissl und Wrabetz begrüßen Aufhebung von Wehrschütz-Einreiseverbot



Wien/Kiew (APA) - Österreichs Außenministerin Karin Kneissl und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz haben am Donnerstagabend auf Twitter jeweils begrüßt, dass das ukrainische Einreiseverbot für ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz wieder aufgehoben wurde. Eine Sprecherin des ukrainischen Geheimdienst SBU hatte dies zuvor der APA in einer schriftlichen Antwort mitgeteilt.

„Wir hoffen, dass Christian Wehrschütz nun wieder ungehindert seiner journalistischen Tätigkeit (in der Ukraine, Anm.) nachgehen kann“, erklärte Außenministerin Kneissl auf Twitter. Nachdem das Einreiseverbot bekannt geworden war, hatte sie im März von einem „inakzeptablen Akt der Zensur“ geschrieben und die sofortige Aufhebung des Verbots gefordert.

ORF-Generaldirektor begrüßte ebenso auf Twitter diesen „Akt der Vernunft“. Er bedankte sich gleichzeitig bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Außenministerin Kneissl für deren Einsatz für journalistische Freiheit.

Der ukrainische Geheimdienst SBU hatte im März das Einreiseverbot gegenüber der APA mit möglichen Provokationen im Zusammenhang mit einem Interview des ORF-Korrespondenten in der Kronenzeitung begründet. Laut der Zeitung hatte Wehrschütz Ende Dezember auch von Bedrohungen für seine Leben in der Ukraine gesprochen. Am Donnerstagnachmittag erklärte eine SBU-Sprecherin die nunmehrige Aufhebung des Einreiseverbots mit dem Einlangen von Informationen, wonach die Entscheidungsgründe für das Verbot weggefallen seien.

~ WEB http://orf.at ~ APA002 2019-04-12/00:31




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