Letztes Update am So, 14.04.2019 06:25

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regierung: In Burkina Faso entführte Ausländer sind noch am Leben



Ouagadougou (APA/AFP) - Ein Italiener und eine Kanadierin, die im Dezember in Burkina Faso entführt wurden, sind nach Angaben der Regierung noch am Leben. „Wir sind sicher, dass ihr Leben nicht in Gefahr ist. Wir können sagen, dass diese Leute noch leben“, sagte der Regierungssprecher Remis Fulgance Dandjinou im italienischen Fernsehsender Rai. Möglicherweise seien die Geiseln inzwischen aber in ein anderes Land gebracht worden.

Der 30-jährige Italiener Lucas Tacchetto und die 34-jährige Kanadierin Edith Blais werden seit Mitte Dezember vermisst. Sie waren bei einer Autofahrt durch den westafrikanischen Staat verschwunden.

Ein italienischer Missionar, der im September im Nachbarland Niger entführt wurde, wurde nach Angaben des Regierungssprechers ebenfalls kurzzeitig in Burkina Faso festgehalten. Dandjinou verurteilte die Entführungen. Bisher sei aber keine der Geiseln getötet worden, „sonst hätten wir schon die Leichen gefunden“.

Im Jänner war ein anderer Kanadier kurz nach seiner Entführung in Burkina Faso getötet worden. Der Geologe Kirk Woodmann wurde bei einem Überfall auf eine Goldmine verschleppt und einen Tag später tot aufgefunden.

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In Burkina Faso wurden in den vergangenen Jahren mehrere Ausländer entführt. Seit 2015 wurde das Land zudem immer wieder zum Ziel islamistischer Anschläge.




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