Letztes Update am Mo, 15.04.2019 15:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unwetter im Süden der USA - mehrere Tote



Washington (APA/dpa) - Unwetter haben am Wochenende im Süden der USA schwere Schäden angerichtet und mehreren Menschen das Leben gekostet. Durch Sturmböen, Sturzfluten, und Tornados starben bis Sonntag in Texas und weiteren südlichen Bundesstaaten nach Medienberichten mindestens acht Menschen, unter ihnen drei Kinder. Wirbelstürme und Überschwemmungen zerstörten zahlreiche Häuser.

Die Schlechtwetterfront zog am Sonntag und in der Nacht auf Montag weiter in den Nordosten des Landes und sorgte unter anderem in Pennsylvania und Virginia für Stromausfälle, wie der Fernsehsender CNN berichtete.

In Texas waren am Samstag und Sonntag mehrere Menschen Opfer von Tornados geworden. Im Angelina County starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihrem Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die drei und acht Jahre alten Kinder konnten nach Angaben des Sheriffs nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. In der archäologischen Stätte Caddo Mounds wurden Dutzende Menschen von einem Tornado erfasst und verletzt, eine Frau starb später im Krankenhaus. In der Nähe von Houston starb eine Frau in den Trümmern ihres Wohnmobils. Vier weitere Personen wurden dabei verletzt.

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Im US-Staat Alabama starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume. Auch in Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten durch das Unwetter.

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Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Großflächigen Schaden richtete ein Tornado nach Medienberichte in der Ortschaft Franklin in Texas an. In Hamilton in Mississippi seien Dutzende Häuser dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es.

In Augusta in Georgia hatte das Masters-Golfturnier wegen des herannahenden Sturms am Sonntag früher als üblich begonnen. Die Profis mussten ungewohnt früh zum Abschlag. Tiger Woods feierte seinen Sieg schon in den Mittagsstunden - üblicherweise steht dort der Sieger des Turniers erst am Nachmittag fest.




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