Letztes Update am Mo, 15.04.2019 15:20

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ermittlungen gegen Waffennarren in Deutschland



Hannover/Celle (APA/dpa) - Nach dem Fund von mehr als 50 Waffen bei einem Mann in Deutschland ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft im niedersächsischen Celle gegen den 29-Jährigen wegen möglicher Anschlagspläne.

Zudem werde geprüft, ob der Verdächtige rechtsextremistisch eingestellt sei, weil bei ihm auch Orden und Ehrenzeichen aus der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur gefunden worden seien, sagte Oberstaatsanwalt Bernd Kolkmeier am Montag.

„Er hat uns nicht verraten, was er damit vorhat“, sagte Kolkmeier zu dem Fund von 16 Langwaffen, 3 Maschinenpistolen, 17 Pistolen, 8 Revolvern und 7 Signalwaffen. „Das ist alles merkwürdig und auffällig“, daher habe die für Terrorermittlung zuständige Behörde den Fall übernommen. Auch mehrere Kilogramm Munition waren entdeckt worden.

Der Verdächtige sitzt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Untersuchungshaft. Polizisten waren Ende März bei der Durchsuchung der Wohnung seines Vaters in Hannover auf die Waffen, etwa 100.000 Euro sowie Devotionalien gestoßen. Der 29-Jährige hat noch ein Zimmer in der Wohnung seines Vaters.




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