Letztes Update am Di, 16.04.2019 06:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gergiev gibt Staatsoperndebüt mit österlichem „Parsifal“



Wien (APA) - Gründonnerstag ist Fixtermin für den „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper - und in diesem Jahr fällt das Bühnenweihespiel von Richard Wagner mit einem hochkarätigen Debüt zusammen: Der russische Dirigent Valery Gergiev (65) ist am Donnerstag erstmals im Haus am Ring als Operndirigent zu erleben.

In den drei Vorstellungen (18., 21. und 24. April) singen Simon O‘Neill in der Titelpartie, Rene Pape als Gurnemanz und Boaz Daniel als Klingsohr - erstmals am Haus sind Elena Zhidkova als Kundry und Thomas Johannes Mayer als Amfortas zu erleben, den ursprünglich Matthias Goerne singen sollte. Die Vorstellungen am 18. und 21. werden live auf den Karajan-Platz übertragen, am Ostersonntag (21.) können Zuschauer in aller Welt außerdem via www.staatsoperlive.com in HD einsteigen.

Die Inszenierung von Alvis Hermanis hat bei ihrer Premiere im Jahr 2017 die Publikumsgunst tief gespalten - nichtsdestotrotz steht sie auch im Jahr 2020 auf dem Spielplan. Ein weiteres Mal mit einem späten Dirigentendebüt: Der Deutsche Harmut Haenchen wird bei seinem Staatsopern-Einstand am „Parsifal“-Pult im nächsten Jahr 77 Jahre alt sein.

(S E R V I C E - www.wiener-staatsoper.at)




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