Letztes Update am Di, 16.04.2019 11:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


AK-Umlage: SPÖ sieht Versuch der Schwächung der Arbeiterkammern



Wien (APA) - Die SPÖ hat die Forderung aus der ÖVP nach einer Senkung der Arbeiterkammer-Umlage scharf kritisiert. Die Türkisen wollen die Arbeitnehmer-Interessensvertretung schwächen, weil ihnen das Ergebnis der AK-Wahl nicht gefallen habe, kommentierte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda gegenüber der APA die jüngste Forderung des Wirtschaftsbund-Generalsekretärs Kurt Egger.

Die AK-Wahlen brachten teils kräftige Zuwächse für die sozialdemokratischen Gewerkschafter. Die FSG hält 60,48 Prozent der Stimmen. „Die Menschen wissen offenkundig wer in Zeiten der schwarz-blauen Regierung für ihre Rechte eintritt und ihre Interessen vertritt. Die Forderung nach einer finanziellen Schwächung der Arbeiterkammern kann nur als Angriff auf die Interessen der Menschen gewertet werden“, so Drozda.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erkennt bei der ÖVP ein „Muster“. Diese wolle nach Verlusten für die Christlichen Gewerkschafter, die 18,56 Prozent österreichweit erreichte, einerseits den Wahlmodus ändern, wie dies Klubobmann August Wöginger gemacht habe und gleichzeitig eine finanzielle Schwächung der Interessensvertretung, wie jetzt vom Wirtschaftsbund gefordert.

~ WEB http://www.oevp.at

http://www.arbeiterkammer.at

http://www.spoe.at ~ APA192 2019-04-16/11:17




Kommentieren