Letztes Update am Di, 16.04.2019 12:19

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Libyen - Italien befürchtet Ankunft Hunderter Terroristen



Rom/Tripolis (APA) - Angesichts der eskalierenden Gewalt in Libyen befürchtet Italien die Ankunft „von Hunderten fundamentalistischer Terroristen“. „Diese könnten vom libyschen Chaos profitieren, um nach Italien zu gelangen“, verlautete am Dienstag aus dem Innenministerium in Rom.

„Nicht umsonst hat Frankreich offiziell beantragt, die Schließung der Grenzen mit Italien wegen ‚nationalen Notstands‘ im Zusammenhang mit Terrorismus um weitere sechs Monate zu verlängern“, teilte das Innenministerium in Rom mit.

Gegen die Terrorgefahr will die italienische Regierung streng gegen Hilfsorganisationen vorgehen, die im Mittelmeer Migranten retten. In einem Schreiben forderte Innenminister Matteo Salvini die italienische Marine und die Küstenwache zu Kontrollen auf, damit sich das italienische NGO-Beobachtungsschiff „Mare Jonio“ an die nationalen und internationalen Regeln zur Koordinierung von Rettungsaktionen im Mittelmeer halte.

Die „Mare Jonio“ hatte im März 49 Migranten im Mittelmeer gerettet. Das Schiff war von den italienischen Behörden vorübergehend konfisziert worden, die Migranten wurden auf Lampedusa gebracht.

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