Letztes Update am Di, 16.04.2019 16:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Reform der Bankenaufsicht - GPA-djp sieht arbeitsrechtliche Probleme



Wien (APA) - Der gestern vom Finanzministerium in Begutachtung geschickte Gesetzesentwurf zur Reform der Bankenaufsicht sei nicht nur politisch, sondern auch aus arbeitsrechtlicher Sicht höchst problematisch, kritisiert der Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Dürtscher, am Dienstag in einer Aussendung.

Um die Reform umzusetzen, solle auch in geltendes Arbeitsrecht eingegriffen werden. Die Gewerkschaft werde den Betriebsrat der Nationalbank (OeNB) unterstützen, um „arbeitsrechtlich höchst bedenkliche Eingriffe in geltende Arbeitsverträge“ zu verhindern. Weiters wird kritisiert, dass keine Belegschaftsvertreter im künftigen Aufsichtsrat der FMA vertreten sein sollen. Woher die vom Finanzminister kolportierten Einsparungen von 10 Mio. Euro bereits im Jahr 2020 kommen sollen, sei „nicht nachvollziehbar“, so der Gewerkschafter, der in der Reform eine „politische Indienstnahme der Bankenaufsicht zulasten von Effizienz und Sicherheit“ ortet.

~ WEB http://www.oenb.at/

http://www.fma.gv.at

http://www.gpa-djp.at/ ~ APA424 2019-04-16/16:36




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