Letztes Update am Di, 16.04.2019 21:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Eishockey: KAC glich in EBEL-Finale gegen Capitals mit Heimsieg aus 1



~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA525 vom 16.04.2019 muss es im letzten Absatz richtig heißen: Thomas Hundertpfund (nicht: Hunderpfund) --------------------------------------------------------------------- ~ Klagenfurt (APA) - Auch der KAC hat in seinem ersten EBEL-Finalspiel in der ausverkauften Klagenfurter Stadthalle den Heimvorteil genutzt. Der Rekordmeister bezwang die Vienna Capitals vor knapp 5.000 Zuschauern mit 1:0 (1:0,0:0,0:0) und glich in der „best of seven“-Serie zum 1:1 aus. Das dritte Duell steigt am Donnerstag (19.15 Uhr) in Wien-Kagran.

Der KAC begann zwei Tage nach dem 2:3 nach Verlängerung furios. In den ersten vier Minuten gab es drei große Chancen, Keeper Jean Philippe Lamoureux ließ sich aber nicht bezwingen. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe die Kärntner jubeln durften. Es bedurfte eines durch Stefan Geier abgefälschten Schusses von Adam Comrie von der blauen Linie, um den US-Amerikaner zu bezwingen.

Dabei hat Lamoureux schlechte Erinnerungen an Duelle beim KAC. Bei seinen jüngsten fünf Starts in Klagenfurt wurde er jeweils nach mehreren Gegentreffern ausgewechselt.

Der zweifache Meister aus Wien agierte im zweiten Abschnitt viel aggressiver, gewann mehr Zweikämpfe und kreierte auch mehr Chancen. KAC-Goalie Lars Haugen vermied aber in dieser Phase ebenso einen Gegentreffer wie im Schlussdrittel. Da parierte der Norweger u.a. gefährliche Schüsse von Patrick Mullen und Kelsey Tessier. Der KAC sicherte den Vorsprung ab, tat aber kaum noch etwas für die Offensive.

Dennoch brachte der KAC das 1:0 über die Zeit, die beste Defensive triumphierte über die beste Offensive der Liga. Die „Rotjacken“ gewannen auch ihr sechstes Play-off-Heimspiel und nach fünf Niederlagen wieder ein Finalspiel gegen die Wiener. Zuletzt hatten sie beim 4:0-“sweep“ 2013 triumphiert, danach 2017 aber alle vier Matches verloren.

„Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Thomas Hundertpfund auf Sky. „Aber mit dem Rückhalt von Lars Haugen haben wir es wieder einmal geschafft. Das müssen wir jedoch schnell abhaken, der Fokus liegt auf dem nächsten Spiel am Donnerstag.“




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