Letztes Update am Mi, 17.04.2019 14:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ÖVP: Leitl lobt, Zangerl kritisiert neuen Kurs unter Kurz



Wien (APA) - Angesichts des Buches von Ex-Parteichef Reinhold Mitterlehner lieferten sich frühere und aktuelle Funktionäre auch eine Debatte über den unter Parteichef Sebastian Kurz eingeschlagenen Kurs der ÖVP. Ex-Wirtschaftskammer-Obmann Christoph Leitl zeigte sich in einer Stellungnahme sehr zufrieden - während der Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl einmal mehr eine scharfe Attacke gegen Türkis-Blau ritt.

Leitl merkte - in seiner jetzigen Funktion als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern - an, „dass sich Österreich von einem unterdurchschnittlichen Nachzügler zu einem Vorreiter eines starken Wirtschaftsstandortes entwickelt hat“. Und das sei „in besonderer Weise dieser Regierung zu verdanken“. „Der Vergleich spricht für sich“, meinte er ohne weitere Anmerkung zu Mitterlehners Abrechnung mit seinem Nachfolger an.

Der Tiroler Arbeitnehmervertreter Zangerl nützte die Gelegenheit hingegen für eine weitere Abrechnung mit der Bundesregierung. „Weltmeister“ sei Türkis-Blau nur, „wenn man unter Reform Verschlechterungen, politisches Umfärben und Dialogverweigerung versteht“. „Absolute Verlierer“ der „Reformen“ - vom 12-Stunden-Arbeitstag über die Zerschlagung der Krankenkassen und Entmachtung der Arbeitnehmervertreter bis hin zur Steuerreform, „die nur jene entlastet, die es sich ohnehin leisten können“ - seien die Arbeitnehmer. Bei der Mindestsicherung spare die Regierung bei den Ärmsten „und kaschiert dies, indem sie die Ausländerkarte zückt und Neiddebatten anzettelt“, so Zangerl in einer Aussendung.

~ WEB http://www.oevp.at ~ APA270 2019-04-17/14:02

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