Letztes Update am Mi, 17.04.2019 21:53

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Busunglück auf Madeira - Mindestens 28 Touristen getötet



Funchal (Madeira)/Wien (APA/dpa/Reuters/AFP/Lusa) - Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind am frühen Mittwochabend mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern - 11 Männern und 17 Frauen - soll es sich um deutsche Touristen handeln. Das sagte der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischen Sender RTP3. Dazu gab es von deutscher Seite noch keine offizielle Bestätigung.

In anderen Medien war lediglich von ausländischen Todesopfern die Rede, genauere Angaben über die Nationalitäten gab es dort nicht. Im Wiener Außenministerium hieß es am Mittwochabend auf Anfrage der APA, es würden vorerst keine Informationen vorliegen, ob auch Österreicher betroffen seien.

Der Fahrer und der Reiseleiter - beide aus Portugal - sollen verletzt überlebt haben. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte. Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar. Lokalen Medien zufolge dürften es über fünfzig Insassen gewesen sein.

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