Letztes Update am Do, 18.04.2019 13:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verkauf der früheren Hypo Italien wird konkreter



Wien/Klagenfurt/Udine (APA) - Der schon länger durch die Republik geplante Verkauf der HBI, frühere Italien-Tochter der ehemaligen Kärntner Hypo Alpe Adria, mit Sitz in Udine im Friaul wird konkreter. Nun ist die Mailänder Investmentbank Mediobanca als Beraterin für die Suche nach Interessenten engagiert worden, berichtete die Finanznachrichtenagentur „Bloomberg“ am Donnerstag.

Die Republik hätte die HBI, die nicht zur Hypo-Nachfolgegesellschaft Heta gehört, gerne geschlossen. Dieser Plan scheiterte aber am harten Widerstand der Gewerkschaft in Italien. Auch die italienische Regierung hatte die österreichischen Pläne zur Auflösung der Ex-Hypo-Italien-Tochter kritisiert.

Nun sollen nichtverbindliche Angebote für die HBI mit ihren rund 80 Mitarbeitern bis zum 11. Juni bei Mediobanca eingereicht werden. Seit 2016 wurden etwa 240 Jobs bei der Bank mit Hauptquartier in Tavagnacco bei Udine abgebaut.

Die ehemalige Hypo Italien (heute HBI) gehört seit Herbst 2014 nicht mehr der staatlichen Abbaufirma Heta (vormals Hypo Alpe Adria), sondern einer eigenen, ebenfalls staatlichen, österreichischen HBI Bundesholding.

~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA292 2019-04-18/13:53




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