Letztes Update am So, 21.04.2019 12:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Stürmisch-kalte Ostern im Heiligen Land - Schnee auf dem Hermon-Berg



Tel Aviv (APA/dpa) - Im Heiligen Land ist das Wetter zu Ostern in diesem Jahr ungewöhnlich kalt und stürmisch. Der Hermon-Berg (2.814 Meter) in den israelisch kontrollierten Golanhöhen sei mit einer bis zu 20 Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt, berichteten israelische Medien am Sonntag. Das einzige Skigebiet der Region sei angesichts stürmischer Witterungsverhältnisse geschlossen worden.

Die „Times of Israel“ berichtete, es sei das erste Mal seit 22 Jahren, dass zu dieser Jahreszeit Schnee auf dem Hermon-Berg fiel. „Auch die älteren Mitarbeiter des Resorts können sich nicht an so starke Schneefälle an den Pessach-Feiertagen Ende April erinnern“, sagte Alon Friedman, Leiter der Anlage, der Zeitung „Maariv“.

Vor allem im Norden Israels kam es am Sonntag zu heftigen Regenfällen, begleitet von starken Winden. In der Negev-Wüste im Süden des Landes hagelte es. Der Spiegel des Sees Genezareth sei um 1,5 Zentimeter gestiegen, berichteten israelische Medien. In der Küstenmetropole Tel Aviv wechselten sich am Sonntag Regen und Sonne ab. Bis Mitte der Woche wird in der Region mit einem deutlichen Anstieg der Temperaturen gerechnet.




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