Letztes Update am Mo, 22.04.2019 21:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sri Lanka - Drei Niederländer, zwei Schweizer unter den Toten



Colombo/Den Haag (APA/dpa/Reuters) - Bei den Bombenanschlägen in Sri Lanka sind neuen Angaben zufolge insgesamt drei Niederländer getötet worden. Das teilte das Außenministerium in Den Haag mit. Außerdem kamen auch zwei Schweizer Staatsbürger um, wie das Außenamt in Bern bekannt gab.

Laut dem niederländischen Außenministerium wurden eine 48 Jahre alte Frau und ein zwölfjähriges Mädchen durch eine Explosion in ihrem Hotel getötet. Diese seien am Montag bei der Identifizierung weiterer Opfer bekannt geworden. Bereits am Sonntag hatte die Behörde mitgeteilt, dass eine 54-jährige Niederländerin umgekommen ist. Auch sie starb bei einer Sprengstoffattacke in einem Hotel.

Eine Sprecherin des Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten erklärte, ein drittes Mitglied der Familie der beiden getöteten Schweizer, das keinen Schweizer Pass besaß, sei ebenfalls umgekommen.

Bei den Selbstmordanschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka am Sonntag starben mindestens 290 Menschen, mehr als 30 sind Ausländer. Dazu gehörten den Angaben vom Sonntag zufolge auch Bürger Indiens, der USA, Großbritanniens, Portugals, Chinas, Belgiens und der Türkei. Österreicher dürften nach bisherigen Informationen nicht unter den Opfern sein. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt. Sri Lankas Regierung hat eine einheimische Islamistengruppe namens National Thowheeth Jama‘ath (NTJ) für die verheerenden Anschläge vom Ostersonntag verantwortlich gemacht. Die Rede war von sieben Selbstmordattentätern. Nach Polizeiangaben wurden 24 Verdächtige festgenommen.




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