Letztes Update am Do, 25.04.2019 14:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Handball: Viertelfinal-Auftakt mit Neuauflage Westwien - Bregenz



Wien (APA) - Mit der Partie Westwien gegen Bregenz wird am Freitag (17.15 Uhr/live ORF Sport+) das Viertelfinale der heimischen Männer-Handball-Liga eröffnet. Bereits im Vorjahr kam es zu diesem Play-off-Auftaktduell, die Wiener gewannen damals die „best of three“-Serie 2:0.

Die weiteren Paarungen lauten HSG Graz gegen HC Fivers WAT Margareten (Freitag, 19.00 Uhr), Cupsieger UHK Krems gegen Ferlach und Hard gegen Schwaz. Ernst wird es auch im Kampf gegen den Abstieg im ersten von maximal drei Relegationsspielen zwischen Leoben und Linz (alle drei Partien am Samstag, 19.00 Uhr).

Krems ist nach dem Gewinn der Haupt- und Bonusrunde sowie des ÖHB-Cups am vergangenen Samstag im Duell mit Ferlach klarer Favorit. Das gilt auch für das Titelrennen. Denn seit Bestehen einer Finalserie in der Saison 2001/02 kürte sich bisher in 14 von 17 Fällen der Sieger der Bonusrunde später auch zum Meister. Supercup-Gewinner Hard ist dagegen in dieser Saison noch sieglos gegen den Quali-Runden-Zweiten Schwaz. Die Tiroler erkämpften in der Hauptrunde auswärts ein Remis und siegten vor eigenem Publikum.

„Jetzt geht es endlich los. Wir trainieren das ganze Jahr auf diese Finalspiele hin und freuen uns riesig darauf. Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen und gleich mit einem richtig guten Spiel starten. Wir wissen natürlich, dass Bregenz eine starke Mannschaft hat, sind aber sehr gut vorbereitet“, betonte Westwiens Kreisläufer Wilhelm Jelinek.

Graz war die Überraschungsmannschaft der Hauptrunde, beendete diese auf Rang drei. Die Fivers mussten als Sechste hingegen in die Quali-Rrunde, die sie souverän für sich entschieden. „Die Fivers haben sich wieder aufgerafft und treten in einer ganz anderen Form als im Grunddurchgang auf. Wir haben den Meister aber in dieser Saison schon zweimal besiegen können. Das wollen wir wieder schaffen und am Freitag mit unseren Fans im Rücken vorlegen“, sagte Graz-Coach Ales Pajovic vor dem Heimspiel.

Fivers-Trainer Peter Eckl weiß um die Stärken der Steirer, sieht sein Team aber nicht in der Außenseiterrolle: „Wir hatten eine alles andere als einfache Saison, waren nie komplett, haben in vielen Phasen nicht geliefert, was wir können. Jetzt sind erstmals alle dabei, gibt es keine Ausreden mehr“, stellte der 42-Jährige klar. „Wir haben großen Respekt vor Graz, wenn wir aber unser Leistungspotenzial abrufen, dann wird es ganz schwierig, uns zu besiegen.“




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