Letztes Update am Sa, 27.04.2019 04:56

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sri Lanka - Armee tötete mutmaßliche IS-Extremisten



Colombo (APA/AFP) - Die Sicherheitskräfte in Sri Lanka haben nach eigenen Angaben ein Versteck von Verbündeten der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) gestürmt und mindestens zwei mutmaßliche Extremisten getötet.

Bewaffnete Männer hätten bei der Erstürmung des Verstecks in der Stadt Kalmunai im Osten des Landes das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet, woraufhin es zum Schusswechsel gekommen sei, teilte die Armee am Samstag mit. „Als wir das Feuer erwiderten, wurden zwei Bewaffnete getötet“, sagte Armeesprecher Sumith Atapattu. Auch ein in die Schusslinie geratener Zivilist wurde demnach getötet.

Bei Anschlägen auf mehrere Kirchen und Hotels in Sri Lanka waren am Ostersonntag nach Behördenangaben 253 Menschen getötet worden, darunter zahlreiche ausländische Urlauber. Die Regierung macht die Islamistengruppe National Thowheeth Jama‘ath (NTJ) für die Attacken verantwortlich. Einen der Selbstmordanschläge beging demnach NTJ-Anführer Zahran Hashim.

Die Regierung und Behörden in Sri Lanka stehen nach den Anschlägen unter großem Druck, da es im Vorfeld konkrete Hinweise gegeben hatte, denen nicht nachgegangen wurde.

(Alternative Schreibweise: National Thawheed Jama‘ut)




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