Letztes Update am Mo, 29.04.2019 12:45

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich



Tokio (APA) - Aufgrund dessen, dass die Börsen in Tokio und Mumbai geschlossen blieben, mangelt es bei den Börsen in Fernost am Montag an Impulsen. Die chinesischen Leitbörsen fanden keine klare Richtung. Einerseits gewann der Hang Seng Index in Hongkong 287,80 Zähler (plus 0,97 Prozent) auf 29.892,81 Einheiten. Andererseits büßte der Shanghai Composite 23,90 Punkte oder 0,77 Prozent auf 3.062,50 Punkte ein.

Freundliche Signale lieferten Konjunkturdaten, die auf eine Stabilisierung der zuletzt schwächelnden chinesischen Industrie hindeuten. Nach vier Rückgängen in Folge legten die Gewinne der Industrieunternehmen im März wieder zu. Konkret stiegen die Profite um 13,9 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres auf umgerechnet 78,5 Milliarden Euro.

Als größter Gewinner gingen in Hongkong die Aktien von CSPC Pharmaceutical (plus 3,39 Prozent) aus dem Handel, gefolgt vom Milchproduktekonzern China Mengniu (plus 2,82 Prozent). Am unteren Ende der Kurstafel rangierten dagegen die Anteilsscheine von AAC Technologies (minus 2,05 Prozent) und Techtronic Industries ( minus 0,78 Prozent).

In Australien zeigte sich der Aktienmarkt etwas schwächer. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 23,6 Zähler oder 0,36 Prozent auf 6.449,60 Einheiten. Insbesondere die Aktien von Rohstoffunternehmen gaben deutlich nach. So büßten etwa die Papiere von Woodside Petroleum und Oil Search 0,86 bzw. 1,24 Prozent ein. Zuvor war der Ölpreis spürbar gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitag das Ölkartell OPEC aufgefordert hatte, die Ölförderung zu erhöhen.

In Tokio wird aufgrund des Amtsantritts des neuen japanischen Kaisers erst wieder am 7. Mai an der Börse gehandelt. Auch in Mumbai blieb die Börse wegen der laufenden Parlamentswahlen geschlossen.




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