Letztes Update am Mo, 29.04.2019 15:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Impfgipfel - Kritik von SPÖ und JETZT: Untätigkeit - Abwesenheit



Wien (APA) - Deutliche Oppositionskritik am Vorgehen von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) bzw. ihrer Partei gab es am Montag im Zusammenhang mit dem Impfgipfel von Volksanwalt Günther Kräuter. SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher sprach gegenüber der APA von Untätigkeit bzw. einer Ministerin „auf Tauchstation“. Die Liste JETZT beklagte die Abwesenheit von Vertretern der FPÖ insgesamt.

Dass kein Repräsentant der FPÖ bei dem von Kräuter einberufenen Impfgipfel anwesend war, davon berichteten sowohl Kucher als auch Daniela Holzinger (JETZT) übereinstimmend. „Leider gab es beim heutigen Impfgipfel der Volksanwaltschaft kein bindendes Ergebnis. Das liegt auch daran, dass kein Vertreter der FPÖ anwesend war“, kritisierte Daniela Holzinger. „Offenbar ist den Freiheitlichen das Thema nicht wichtig genug.“

„Auch die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Parlament, Brigitte Povysil von der FPÖ, war ohne Vertretung nicht anwesend. Und Ministerin Hartinger hätte alle Verantwortung für das Impfwesen. Sie müsste ihre Steuerungsaufgabe wahrnehmen. Das ist doch der Job der Gesundheitsministerin“, kritisierte Kucher. „Tauchstation, Zaudern und Untätigsein“, das sei keine Lösung. Was sich bei dem Impfgipfel von Volksanwalt Kräuter herausgestellt habe: Es gebe eine Vielzahl von möglichen Maßnahmen zur Steigerung der Durchimpfungsraten. Da gehe es um Impflichten, verpflichtende Beratung, den Mutter-Kind-Pass und viele andere „kleine Rädchen“, an denen man drehen könne.

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