Letztes Update am Di, 30.04.2019 12:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich tiefer



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag überwiegend schwächer tendiert. Während die Tokioter Börse feiertagsbedingt weiterhin geschlossen blieb, verlor der Hang Seng Index in Hongkong 193,70 Zähler (minus 0,65 Prozent) auf 29.699,11 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg hingegen um 15,84 Punkte oder 0,52 Prozent auf 3.078,34 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich wiederum mit negativer Tendenz. Der Sensex 30 in Mumbai notierte zuletzt bei 39.031,55 Zählern mit minus 35,78 Punkten oder 0,09 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 31,2 Zähler oder 0,48 Prozent auf 6.418,40 Einheiten.

Diese Woche gehen die Verhandlungen über die Beilegung der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China weiter: Am Dienstag sind der US-Finanzminister Steven Mnuchin und seine Delegation zu einer nächsten Gesprächsrunde in Peking eingetroffen. Aus der chinesischen Wirtschaft kamen unterdessen negative Signale.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) sank auf 50,1 Zähler nach 50,5 im März, wie das Nationale Statistikamt am Dienstag mitteilte. Damit liegt der Wert nur noch knapp über der Marke von 50,0, die ein Wachstum signalisiert. Von Reuters befragte Analysten hatten keine Veränderung gegenüber März erwartet.

Auch die chinesischen Dienstleister haben im April laut einer Umfrage etwas Schwung verloren. Der am Dienstag veröffentlichte offizielle Einkaufsmanager-Index sank auf 54,3 Punkte von 54,8 Zählern im März. Damit liegt der Index weiter deutlich über der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

Im Hang Seng Index schlossen lediglich fünf Werte mit positivem Vorzeichen. An der Spitze des Hongkonger Leitindex standen mit einem Aufschlag von 5,44 Prozent die Aktien der WH Group, dem weltweit größten Fleischproduzenten und -verarbeiter. Am unteren Ende der Kurstafel rangierten die Anteilsscheine des Ölkonzerns CNOOC (minus 3,41 Prozent) und von AAC Technologies (minus 3,61 Prozent).




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