Letztes Update am Di, 30.04.2019 16:20

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Der Europäische Gerichtshof hat den CETA-Vertrag überprüft

Luxemburg/Wien - Die EU will ihre Handelsgeschäfte mit dem Land Kanada verbessern. Deshalb soll ein Vertrag namens CETA unterschrieben werden. Durch den Vertrag sollen Waren besser aus Kanada gekauft und nach Kanada verkauft werden können. Es gibt aber viele Gegner von dem Vertrag. Sie sagen, es entstehen dadurch auch viele Nachteile.

Jetzt hat der Europäische Gerichtshof überprüft, ob der Vertrag gegen EU-Gesetze verstößt. Der Gerichtshof fand keine Verstöße gegen EU-Gesetze. Deshalb will Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen den CETA-Vertrag unterschreiben. Er hat bisher auf das Urteil vom Europäischen Gerichtshof gewartet.

Erklärung: Europäischer Gerichtshof

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EU) wird auch EuGH genannt. Der Europäische Gerichtshof soll dafür sorgen, dass das EU-Recht in allen Mitgliedsländern eingehalten wird. Außerdem kann der Gerichtshof in Streitfällen zwischen den Regierungen von den EU-Ländern entscheiden.

Der CETA-Vertrag verstößt nicht gegen EU-Gesetze

Luxemburg/Wien - Die EU und das Land Kanada wollen ihre Handels-Beziehungen verbessern. Deshalb wollen sie einen Vertrag machen. Der Vertrag heißt CETA. Dadurch sollen Waren besser aus Kanada gekauft werden. Die EU will auch dadurch Waren besser nach Kanada verkaufen. Aber viele Menschen finden den Vertrag nicht gut. Sie sagen, dadurch entstehen auch einige Probleme in der EU.

Der Europäsche Gerichts-Hof hat überprüft, ob CETA gegen EU-Gesetze verstößt. Der Gerichts-Hof fand aber keine Verstöße gegen die EU-Gesetze. Deshalb will der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen den CETA-Vertrag unterschreiben. Er hat bisher auf die Entscheidung vom Europäischen Gerichts-Hof gewartet.

Erklärung: Europäischer Gerichts-Hof

Der Gerichts-Hof der Europäischen Union wird auch EuGH genannt. Der EuGH soll darauf schauen, dass sich alle EU-Länder an die EU-Gesetze halten. Wenn sich zwei EU-Länder streiten, entscheidet der EuGH, wer Recht hat.

Die Regierung will die Steuern in Österreich senken

Wien - Am Dienstag hat die Regierung ihre Steuerreform präsentiert. Die Menschen in Österreich sollen weniger Geld von ihrem Lohn für Steuern zahlen. Menschen mit wenig Lohn sollen ab dem Jahr 2021 nur noch 20 Prozent Steuern zahlen. Jetzt sind es 25 Prozent.

Ab dem Jahr 2022 zahlen dann Menschen, die zwischen 18.001 Euro und 60.000 Euro im Jahr verdienen, auch weniger Steuern. Auch Firmen sollen durch die Steuer-Reform weniger Steuern für ihre Gewinne zahlen.

Erklärung: Gewinn

Jede Firma nimmt unterschiedlich viel Geld ein. Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn man die Kosten davon abzieht.

Die Regierung in Österreich verlangt weniger Lohn-Steuern

Wien - In Österreich bekommen Menschen Lohn für ihre Arbeit. Für den Lohn müssen sie aber Steuern zahlen. Die Regierung hat nun neue Steuer-Pläne vorgestellt. Die Menschen in Österreich sollen weniger Geld von ihrem Lohn für Steuern zahlen.

Menschen mit wenig Lohn sollen ab dem Jahr 2021 nur noch 20 Prozent Steuern zahlen. Jetzt sind es noch 25 Prozent. Menschen, die mehr verdienen, sollen auch weniger Steuern zahlen. Das gilbt aber erst ab 2022. Auch Firmen sollen durch die Steuer-Reform weniger Steuern für ihre Gewinne zahlen.

Erklärung: Gewinn

Jede Firma nimmt unterschiedlich viel Geld ein. Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn man die Kosten abzieht.

Tödlich verunglückte Bergsteiger werden beerdigt

Umhausen/Banff (Alberta) - Vor 14 Tagen sind durch eine Lawine 3 Menschen in den Bergen der Rocky Mountains in Kanada gestorben. Unter den 3 Toten waren auch die bekannten Bergsteiger David Lama und Hansjörg Auer aus Österreich. Die Toten wurden erst einige Tage nach dem Unglück gefunden. Die Toten sollen nach Österreich gebracht werden.

Hansjörg Auer wird in seiner Heimat-Gemeinde Umhausen in Tirol begraben. Die Leiche von David Lama wird von seiner Familie in das Land Nepal in Asien gebracht. Dort wird seine Leiche nach dem Brauch von dem Gebirgs-Volk der Sherpa verbrannt und die Asche bestattet. Der Vater von David Lama ist nämlich ein Sherpa.

Erklärung: Lawine

Lawinen bestehen aus Schnee. Wenn der Schnee nicht fest am Berg liegen bleibt, dann kann er in großen Massen abrutschen. Solche großen Schneemassen nennt man Lawinen. Sie können sehr schnell werden und alles mitreißen. Lawinen können sogar Bäume umknicken oder Häuser zerstören. Für Menschen sind Lawinen sehr gefährlich.

Erklärung: Sherpa

Die Sherpa sind ein Volk, das in den Bergen rund um den Mount Everest in Asien lebt. Der Mount Everest ist mit 8.848 Metern der höchste Berg der Welt. Weil sie sich in den Bergen gut auskennen und viel aushalten, arbeiten sie oft als Gepäck-Träger und Berg-Führer auf dem Mount Everest.

Tote Bergsteiger werden beerdigt

Umhausen/Banff (Alberta) - Vor 14 Tagen hat eine Lawine 3 Menschen in den Bergen der Rocky Mountains in Kanada getötet. Unter den 3 Toten waren auch die 2 Österreicher David Lama und Hansjörg Auer. Die 2 toten Österreicher sollen in ihre Heimat gebracht werden.

Hansjörg Auer wird in seiner Heimat in Tirol begraben. Die Leiche von David Lama wird von Österreich in das Land Nepal in Asien gebracht. Dort wird seine Leiche verbrannt und die Asche bestattet. Das ist bei dem Gebirgs-Volk der Sherpa so üblich. Der Vater von David Lama ist nämlich ein Sherpa.

Erklärung: Lawine

Lawinen bestehen aus Schnee. Wenn Schnee locker am Berg liegt, dann kann er abrutschen. So etwas nennt man Lawinen. Sie können sehr schnell werden. Lawinen können Bäume umknicken oder Häuser zerstören. Für Menschen sind Lawinen gefährlich.

Erklärung: Sherpa

Die Sherpa sind ein Volk in den Bergen rund um den Mount Everest in Asien. Der Mount Everest ist mit 8.848 Metern der höchste Berg der Welt. Die Sherpa sind an das Leben in großen Höhen gewöhnt. Sie arbeiten oft als Gepäck-Träger und Berg-Führer am Mount Everest.

Japanischer Kaiser Akihito gibt sein Amt auf

Tokio - Im Land Japan gibt es noch einen Kaiser. Er heißt Akihito. Bald soll es aber einen neuen Kaiser geben. Akihito ist 85 Jahre alt und seit 30 Jahren Kaiser von Japan.

Bereits im Jahr 2016 wollte Akihito wegen seines hohen Alters und seiner schlechten Gesundheit als Kaiser aufhören. Aber in Japan kommt es eigentlich nicht vor, dass ein Kaiser sein Amt abgibt, wenn er noch lebt. Das liegt an der japanischen Verfassung. Deshalb musste ein eigenes Gesetz dafür beschlossen werden. Akihito ist noch genau bis Mitternacht am 30. April Kaiser, danach übernimmt sein 59 Jahre alter Sohn Naruhito als Kaiser.

Erklärung: Verfassung

Die Verfassung ist das höchste aller Gesetze in einem Land. Darin stehen zum Beispiel die Rechte für alle Bürger und Bürgerinnen.

Der Kaiser von Japan hört als Kaiser auf

Tokio - In dem Land Japan gibt es einen Kaiser. Kaiser Akhitio will aber nicht länger Kaiser von Japan sein. Er ist 85 Jahre alt und seit 30 Jahren Kaiser von Japan. Nun gibt er sein Amt als Kaiser ab. Nach ihm wird sein Sohn Naruhito Kaiser von Japan werden. Naruhito ist 59 Jahre alt.

Akihito hört auf, weil er sich nicht mehr gesund fühlt. Eigentlich wollte Akihito schon im Jahr 2016 aufhören. Das haben aber die japanischen Gesetze nicht erlaubt. Erst musste das Gesetz geändert werden. Nachdem das Gesetz geändert wurde, gibt Akihito nun sein Amt am 30. April um Mitternacht ab.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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