Letztes Update am Di, 30.04.2019 17:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sechswöchige Sperre des S1-Tunnels Rannersdorf nach Lkw-Brand



Schwechat (APA) - Der S1-Tunnel Rannersdorf bei Schwechat (Bezirk Bruck a.d. Leitha) bleibt in Fahrtrichtung zur Südautobahn (A2) nach dem Lkw-Brand vom Montag etwa sechs Wochen lang gesperrt. Die Sanierungsvorbereitung beginne, die Gesamtfertigstellung dauere rund drei Monate, teilte die Asfinag am Dienstagnachmittag mit.

„Der Tunnel wird bis in die erste Junihälfte 2019 für den Verkehr komplett gesperrt bleiben“, das stehe nach intensiven Schadensbegutachtungen fest, berichtete die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft in einer Aussendung. In diesen etwa sechs Wochen werde der Tunnel für die Sanierungsarbeiten vorbereitet. „Konkret bedeutet das: Die Fahrbahn im Bereich der Brandstelle wird neu hergestellt. Die Tunneldecke im betroffenen Abschnitt wird zur Gänze entfernt. Unmittelbar nach Ende dieser Vorbereitungen startet die Asfinag mit der eigentlichen Tunnelsanierung“, während dieser der Tunnel für den Verkehr wieder eingeschränkt geöffnet sein soll.

Projektkoordinator Günter Rattei bezeichnete es als wichtig, den Tunnel so rasch wie möglich wieder befahrbar zu machen. Deshalb werde auf ein Sanierungskonzept gesetzt, das Arbeiten erlaube „und den Verkehr trotzdem ab voraussichtlich Mitte Juni wieder laufen zu lassen“. Umfassende Reparaturen am Bauwerk und an den elektrotechnischen Einrichtungen seien jedenfalls erforderlich. „Die genaue Höhe der Schadenssumme lässt sich derzeit noch nicht beziffern“, so die Asfinag.

Großräumige Umfahrung Richtung A2 sind die Ostautobahn (A4) und die Südosttangente (A23), zur Westautobahn (A1) sind es die A 23, die Donauuferautobahn (A22), Stockerauer Schnellstraße (S5) und Kremser Schnellstraße (S33) bis zum Knoten St. Pölten. Örtlich kann der Tunnel Rannersdorf für Pkw zwischen den S1-Anschlussstellen Schwechat-Süd und Rannersdorf umfahren werden.




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