Letztes Update am Di, 30.04.2019 21:44

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Krawalle am 1. Mai in Paris erwartet



Paris (APA/dpa) - Frankreichs Hauptstadt Paris rüstet sich mit einem massiven Sicherheitsaufgebot gegen befürchtete Ausschreitungen am Tag der Arbeit. Die Behörden erwarten zwischen 1.000 und 2.000 Randalierer. Im Netz kursierten für den 1. Mai Aufrufe zur Gewalt. Mehr als 7.400 Sicherheitskräfte sind nach Angaben von Frankreichs Innenminister Christophe Castaner mobilisiert worden.

Ähnlich wie bei den „Gelbwesten“-Protesten in den vergangenen Wochen sind Demonstrationen an bestimmten Orten der Hauptstadt untersagt - dazu zählen die Prachtmeile Champs-Élysées, der Präsidentenpalast und die Gegend rund um die bei einem Brand schwerbeschädigte Kathedrale Notre-Dame.

Gewerkschaften haben traditionell für den 1. Mai Demonstrationen angemeldet. Castaner betonte die Demonstrationsfreiheit derer, die friedlich an diesem Protest teilnehmen wollten. Allerdings müssten Geschäfte, Bars und Restaurants auf der angemeldeten Demonstrationsroute aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben.

Befürchtet wird, dass sich auch radikale Anhänger der „Gelbwesten“ unter die Demonstranten mischen - sogenannte Ultra-Gelbe. In der Vergangenheit war es bei Demonstrationen der „Gelbwesten“ immer wieder zu massiven Ausschreitungen gekommen - Autos, Häuser und Stadtmöbel gingen in Flammen auf. Auch in der Vergangenheit gab es am Tag der Arbeit in Paris Krawalle.




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