Letztes Update am Mi, 01.05.2019 09:37

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Polizei: Bombenfund nicht in Verbindung mit Christchurch-Anschlägen



Christchurch (APA/AFP) - Nach dem Fund eines Sprengsatzes im neuseeländischen Christchurch hat die Polizei am Mittwoch einen Zusammenhang mit den Moschee-Anschlägen vom März ausgeschlossen. Bisher deute nichts auf eine Verbindung zwischen einem 33-jährigen Mann, der nach dem Fund des Sprengsatzes festgenommen wurde, und den Anschlägen vom März hin, teilte die Polizei mit.

Auf einem leeren Grundstück in der neuseeländischen Stadt waren am Dienstag „ein mutmaßlicher Sprengkörper“ und Munition gefunden worden - ein Sprengstoffkommando des Militärs rückte an. Der festgenommene 33-Jährige erschien am Mittwoch vor Gericht. Ihm wird der Besitz von Sprengsätzen, Munition und Angriffswaffen zur Last gelegt. Die Polizei sucht nach eigenen Angaben keine weiteren Verdächtigen.

Der 33-Jährige bleibt örtlichen Medien zufolge vorerst bis 6. Mai in Untersuchungshaft. Nähere Details zu dem Fall wurden auf Anfrage der Polizei zunächst nicht bekanntgegeben.

Seit dem Anschlag von Christchurch mit zahlreichen Toten herrscht in Neuseelands drittgrößter Stadt erhöhte Wachsamkeit. Ein australischer Rechtsextremist wurde wegen 50-fachen Mordes angeklagt und sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Auckland.




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