Letztes Update am Do, 02.05.2019 11:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frühjahrslohnrunde - Gastronomie und Gutsbetriebe am unteren Ende



Wien (APA) - Die Frühjahrslohnrunde hat für die Beschäftigten eine Lohn- und Gehaltserhöhung deutlich über der Inflationsrate gebracht. Auffallend dabei: In der Gastronomie, die besonders unter dem Fachkräftemangel stöhnt, blieb der Abschluss vergleichsweise niedrig. Hier bekommen die Beschäftigten künftig 2,5 Prozent mehr auf den Kollektivvertrag.

Nicht besser schnitten zuletzt die Beschäftigten von Gutsbetrieben ab, die es auf eine Lohnerhöhung von 2,4 Prozent brachten. Unter der 3er-Schwelle blieben auch die Seilbahnen mit einem Plus von 2,9 Prozent. An der 3er-Linie landete der Finanzsektor, die Verpackungsindustrie und die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften. Deutlich mehr bekommen hingegen die Mitarbeiter in der chemischen Industrie, Holzindustrie und der Bauindustrie, sie erhalten jeweils 3,4 Prozent mehr KV-Gehalt.

Eingeleitet wurde die Frühjahrslohnrunde von der Elektro- und Elektronikindustrie mit einer KV-Erhöhung von 3,4 Prozent. Basis des Feilschens zwischen Arbeitnehmer und -gebern ist die Inflationsrate der vergangen zwölf Monate, die bei zwei Prozent lag. Aktuell beträgt die Teuerungsrate 1,8 Prozent.

Detail am Rande: Wie der ÖGB berichtet, ist es mit den Notaren in der Steiermark erstmals seit 1992 gelungen, einen Kollektivvertrag für ihre Angestellten abzuschließen. Mit 1. Jänner 2020 gibt es für diese ein Brutto-Mindestgehalt von 1.500 Euro.

~ WEB http://www.oegb.at

https://news.wko.at/presse ~ APA184 2019-05-02/11:10




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