Letztes Update am Fr, 03.05.2019 08:50

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen zur Eröffnung gut behauptet erwartet



Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die europäischen Leitbörsen dürften am Freitag wie schon die ganze Woche zunächst keine großen Sprünge machen. Im Fokus der Anleger stehen in Europa erneut eine Reihe von Unternehmenszahlen. Zudem warten die Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht für den vergangenen Monat, der am Nachmittag veröffentlicht wird.

Eine Stunde vor Handelsbeginn deutete der FDAX als außerbörslicher DAX-Indikator mit 12.357,50 Punkten auf einen gut behaupteten Börsenstart hin. Sein Eurozonen-Pendant Euro-Stoxx-50 wurde am Freitagmorgen 0,03 Prozent im Plus auf 3.438,00 Punkte erwartet. Etwas mehr Schwung ist in London zu erwarteten wo der Leitindex „Footsie“ ein Plus von 0,19 Prozent auf 7.311,00 Punkte erwarten lässt.

An der Wall Street hatte der Dow Jones Industrial am Donnerstag den zweiten Tag in Folge nachgegeben. Dagegen ging es in Hongkong bergauf. Am japanischen Aktienmarkt sowie an den chinesischen Festlandsbörsen fand weiterhin kein Handel statt.

Mit Blick auf den anstehenden US-Arbeitsmarktbericht sagte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners, „alles andere als eine weitere deutliche Zunahme der Beschäftigung wäre eine herbe Enttäuschung“. Der Fokus dürfte allerdings auf den Löhnen und Gehältern liegen, so Altmann. Hier könnte ein Anstieg Sorgen um die Inflation schüren und mithin die US-Notenbank Fed zum Handeln zwingen. Zinserhöhungen würden im Fall eines beschleunigten Lohnanstiegs wieder wahrscheinlicher.

Aus dem deutschen DAX legten am Freitag der Chemiekonzern BASF und der Sportartikelhersteller Adidas ihre Resultate für das erste Quartal vor.

Bei der BASF drückten die Flaute am Automarkt sowie der Zollstreit zwischen den USA und China erneut kräftig auf den Gewinn. Während die Segmente mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter liefen, verzeichnete das Unternehmen kräftige Zuwächse im Agrarchemiegeschäft dank eines Milliarden-Zukaufs von Bayer im vergangenen Jahr. Ein Händler sprach von durchwachsenen Zahlen der Ludwigshafener.

Derweil berichtete Adidas für den Jahresauftakt eine Abschwächung des Umsatzwachstums. Das Unternehmen hatte allerdings schon früher angekündigt, dass das Wachstum wegen Produktionsengpässen in der ersten Jahreshälfte abflauen werde. Die Profitabilität konnte Adidas dagegen deutlich steigern.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA069 2019-05-03/08:46




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