Letztes Update am Fr, 03.05.2019 18:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen schließen im Plus



Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag den Handelstag überwiegend in der Gewinnzone beendet. An Europas Börsen dominierte wie bereits am Vortag die Berichtssaison. Mit Societe Generale und HSBC standen zwei Schwergewichte aus dem Bankensektor auf dem Programm.

Bei den Konjunkturdaten überraschte der US-Arbeitsmarktbericht für April positiv. Die Regierung in Washington meldete für den Monat 263.000 neue Stellen und damit deutlich mehr als erwartet. Die getrennt von der Stellenzahl erhobene Arbeitslosenquote fiel zugleich von zuvor 3,8 auf 3,6 Prozent.

Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 stieg um 13,55 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 3.502,48 Punkte. Der DAX in Frankfurt beendete den Handelstag bei 12.412,75 Punkten und plus 67,33 Einheiten oder 0,55 Prozent. Der FTSE-100 der Börse London gewann 29,33 Zähler oder 0,40 Prozent und steht nun bei 7.380,64 Stellen.

Luftfahrtwerte waren in Europa mit Abschlägen gehandelt worden. Air France-KLM gaben 5,47 Prozent nach, IAG verloren 2,05 Prozent und Easyjet rutschten 2,10 Prozent tiefer. Aktien der deutschen Lufthansa verloren in Frankfurt 2,09 Prozent.

Die größte europäische Bank HSBC hat zum Jahresauftakt einmal mehr von glänzenden Geschäften in Asien profitiert. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern um knapp zehn Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar (5,7 Mrd. Euro). HSBC-Papiere gewannen in London an der Börse um 1,93 Prozent und lagen damit im Spitzenfeld des Leitindex FTSE-100.

Die französische Bank Societe Generale (SocGen) ist hingegen schwach in das neue Jahr gestartet. In den ersten drei Monaten des Jahres gingen die Erträge leicht und der Gewinn stark zurück. Unter dem Strich verdiente die Bank 631 Millionen Euro und damit 26 Prozent weniger als vor einem Jahr. SocGen-Aktien stiegen in Paris dennoch um 1,13 Prozent.

In Deutschland hatte Adidas besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz des Sportartikelherstellers stieg um 6 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro. Die Aktie kletterte um 9,13 Prozent nach oben und war damit klarer Spitzenreiter im weit gefassten Euro-Stoxx-Index sowie auch im deutschen DAX.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA461 2019-05-03/18:34




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