Letztes Update am Mo, 06.05.2019 10:32

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ÖH-Wahl: KSV-LiLi kämpft für allgemeinpolitisches Mandat



Wien (APA) - Der Kommunistische StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) kämpft bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) von 27. bis 29. Mai für das allgemeinpolitische Mandat der ÖH, einen offenen Hochschulzugang und gegen einen Rechtsruck. Unter dem Motto „Keine Angst vor/für Niemand“ geht es aber auch um die Verwirklichung des Kommunismus.

Bei den letzten Wahlen vor zwei Jahren erreichte der KSV-LiLi rund drei Prozent der Stimmen und ein Mandat in der Bundesvertretung, dem österreichweiten Studentenparlament. Unter dem Namen KSV-KJÖ kandidierte damals wie auch heuer ein weiterer Kommunistischer StudentInnenverband, der ebenfalls ein Mandat erreichte.

An der Spitze des Wahlvorschlags des KSV-Lili steht theoretisch Gender-Studies-Studentin Babsi Ordinaireteur - wobei es sich dabei allerdings um eine Art Künstlernamen handelt. „Aufgrund bürokratischer Notwendigkeiten“ findet sich in der Praxis der Passname Arved Clute-Simon auf den jeweiligen Wahlvorschlägen, heißt es in einer Aussendung.

Mit dem Motto „Keine Angst vor/für Niemand“ tritt der KSV-LiLi gegen eine „vage, vielgestaltige und oft auch irrationale Angst“ auf: „Angst davor, in Prekarität und Armut abzurutschen. Angst, sich die Studiengebühren nicht leisten zu können. Angst, keinen Studienplatz zu ergattern. Aber auch von politischen Gegner_innen geschürte Phänomene wie: Angst vor Geflüchteten. Angst aufgrund von absurden Verschwörungstheorien wie dem ‚Bevölkerungsaustausch‘. Angst vor Diversität und Gleichberechtigung.“

Mittels des allgemeinpolitische Mandats der ÖH sollen „andere Zustände erreicht werden, wo alle ohne Angst leben können“: „Eine solche Gesellschaftsform bezeichnen wir als Kommunismus.“




Kommentieren