Letztes Update am Mo, 06.05.2019 19:38

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Köstinger und Rendi-Wagner freuen sich über Verschiebung in Mochovce



Wien/Bratislava (APA) - Die Verschiebung des Betriebsbeginns zweier Reaktoren des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce freut auch Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und SPÖ Chefin Pamela Rendi-Wagner. Von „einem wichtigen Etappensieg gegen die gefährlichen neuen Reaktoren 3 und 4 in Mochovce“, spricht Köstinger am Montagabend in einer ersten Reaktion gegenüber der APA.

„Das zeigt, dass es sich auszahlt, wenn man Druck macht und dran bleibt“, so Köstinger, die vor wenigen Wochen auch direkte Gespräche mit ihrem slowakischen Amtskollegen Peter Ziga geführt hatte. „Wir werden weiter gegen die Inbetriebnahme dieser Reaktoren kämpfen. Eine Überprüfung der Sicherheitsmängel durch internationale Inspektoren der IAEA ist weiterhin eine sinnvolle Option“, betonte die Umweltministerin.

„Das ist ein erster wichtiger Teilerfolg für die Sicherheit Österreichs“, erklärte Rendi-Wagner. „Wir müssen für die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung jedoch weiterkämpfen - diese hat oberste Priorität. Das darf keine Sache von Parteipolitik sein und ich stehe dafür, dass es in dieser Frage einen nationalen Schulterschluss aller Parteien gibt“, so die SPÖ-Vorsitzende. Dieser Teilerfolg zeige, was möglich sei, wenn alle Parteien an einem Strang ziehen und die Sicherheit der Österreicher parteipolitischem Kleingeld vorziehen würden.




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