Letztes Update am Di, 07.05.2019 18:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schneeschuhwanderer: ÖVP-Landtagsvize fehlt „jedes Verständnis“



Tannheim (APA) - Der Fall jener geretteten Schneeschuhwanderer, die den Rettungseinsatz in einer bestimmten Höhe nicht bezahlen wollen und mit rechtlichen Schritten bzw. Einsprüchen drohen, hat nun auch zu einer Reaktion der Tiroler Politik geführt. „Dass jetzt die Retter sogar mit einer Klage bedroht werden, geht gar nicht, dazu fehlt mir jegliches Verständnis“, sagte ÖVP-Landtagsvizepräsident Anton Mattle.

Die Einsatzstärke des Rettungsteams sei verhältnismäßig und den schwierigen Wetter- und Lageverhältnissen angepasst gewesen, keinesfalls überdimensioniert, so Mattle, seines Zeichens auch stellvertretender Leiter der Tiroler Bergrettung. Dass die beiden Deutschen in einer großen Notlage waren und dies selbst so schilderten, würden die Aufzeichnungen des eingegangen Notrufes in der Leitstelle Tirol eindeutig zeigen.

„Alle Bergretter in Tirol erfüllen ihre Aufgaben und Einsätze ehrenamtlich, also verdienen dabei keinen einzigen Cent an Gehalt“, betonte Mattle in einer Aussendung. Die in Rechnung gestellten Kosten würden ausschließlich für Ausrüstung und Schulung verwendet.




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