Letztes Update am Mi, 08.05.2019 11:02

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sieben Touristen bei Lawinen-Abgang in Sibirien verschüttet



Nowosibirsk (APA/dpa) - Sieben Touristen sind bei einem Lawinen-Abgang in Sibirien verschüttet worden. Die sehr erfahrenen Wanderer waren im Altai-Gebirge nahe der mongolischen Grenze unterwegs und wurden von den Schneemassen überrascht, wie der regionale Zivilschutz am Mittwoch mitteilte. Zwei Begleiter konnten sich aus dem Schnee retten und suchten Hilfe in einem nahe gelegenen Dorf.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag. Weil der Handyempfang in dem abgelegenen Gebiet aber so schwach war, konnten sie erst zwei Tage später die Einsatzkräfte alarmieren, hieß es. Die Rettungskräfte gingen deshalb nicht mehr davon aus, dass die Wanderer überlebt hatten. Mit Hunden und von Helikoptern aus versuchten sie, die Körper der verschütteten Touristen zu finden.

Das Altai-Gebirge mit riesigen Naturschutzgebieten ist vor allem bei Wanderern aus Russland sehr beliebt. Die Touristen waren am südlichen Tschuja-Kamm unterwegs, die höchsten Berge sind dort knapp 4.000 Meter hoch.




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