Letztes Update am Mi, 08.05.2019 13:58

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Würth will sich gegen Konjunkturabkühlung stemmen



Künzelsau (APA/dpa) - Der deutsche Werkzeughändler Würth bleibt trotz trüberer Konjunkturaussichten optimistisch. „Sollte es zu keinen Verwerfungen kommen, gehen wir nach wie vor von einem zufriedenstellenden Wachstumsjahr 2019 aus“, sagte Firmenchef Robert Friedmann am Mittwoch in Schwäbisch Hall.

Beim Umsatz rechnet Würth erneut mit einem Plus im mittleren einstelligen Bereich, das operative Ergebnis soll sich ähnlich entwickeln. Im vergangenen Jahr hatte Würth seine Erlöse um 7,1 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro gesteigert. Der Jahresüberschuss stieg auf 687 Mio. Euro, nach 531 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Konzern ist mit dem Handel von Schrauben groß geworden, zuletzt boomte das Geschäft mit Elektrogeräten. Würth steckt viel Geld in den Ausbau digitaler Vertriebswege, will den klassischen Außendienst und seine Niederlassungen aber erhalten. Ein knappes Fünftel der Erlöse kommt inzwischen aus dem E-Business mit einer Wachstumsrate von zuletzt 24,6 Prozent. Weltweit arbeiten gut 77.000 Menschen für den Konzern, ein knappes Drittel davon in Deutschland.




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