Letztes Update am Do, 09.05.2019 06:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rudern: Fünf ÖRV-Boote in Heim-WM-Jahr bei Weltcup-Auftakt in Plowdiw



Plowdiw (APA) - Dreieinhalb Monate vor den Heim-Weltmeisterschaften in Ottensheim bestreiten Österreichs Top-Ruderboote von Freitag bis Sonntag ihre ersten aussagekräftigen internationalen Saisonrennen. Fünf Nennungen gibt es für den Weltcup-Auftakt in Plowdiw, Magdelena Lobnig rudert zeitgleich bei der Wedau-Regatta in Duisburg - im Einer und mit Schwester Katharina im Doppelzweier.

Die Entscheidung für Duisburg sei aufgrund des späten Trainingseinstiegs recht früh gefallen, auch wäre ein Doppelstart in Plowdiw nicht möglich, meinte die Kärntnerin. „Es war für mich ein Nebenziel in dieser Saison, im Doppelzweier zu fahren“, erklärte die Vize-Europameisterin. „Das Training im Doppelzweier bricht die Monotonie des Einers und es macht mir auch Spaß, im Doppelzweier zu fahren.“

Die starke Konkurrenz in Deutschland wird von der Schweizer Vize-Weltmeisterin Jeannine Gmelin und der deutschen Doppelvierer-Olympiasiegerin Annekatrin Thiele angeführt. Die 28-jährige Lobnig fühlt sich für diese Herausforderung gerüstet: „Meine Form wird immer besser, ich werde von Training zu Training stärker.“ Der Einer ist in Duisburg für Freitag und Samstag angesetzt, der Doppelzweier für Sonntag.

ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing, nach dem Rückzug von Kurt Traer nun auch verstärkt für Lobnig zuständig, gab sich allgemein zuversichtlich: „Die Athleten sind supergut vorbereitet und haben sich alle technisch sehr gut entwickelt. Die Stabilität ist besser geworden“, sagte der Däne. „Ich habe das Gefühl, dass der Abstand zu den schnellsten kleiner geworden ist. Ich sehe, dass wir uns gut entwickelt haben.“

Während es für Matthias Taborsky/Julian Schöberl im Leichtgewichts-Doppelzweier darum geht, ihre Nominierung mit einer soliden Leistung zu bestätigen, versuchen sich ihre ÖRV-internen „Konkurrenten“ Bernhard und Paul Sieber mit ihren ebenso „leichten“ Kollegen Sebastian Kabas und Philipp Kellner im schweren Doppelvierer. „Wichtig ist es für die Athleten, Rennerfahrung zu sammeln“, begründete ÖRV-Coach Fabio Becker diesen Schritt. Die WM sei das Hauptziel.

Die anderen drei Weltcup-Boote in Bulgarien bilden Anja Manoutschehri im LG-Einer sowie im LG-Doppelzweier mit Laura Arndorfer bzw. im Vierer ohne der Männer Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser.




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